Eine Foto-Lovestory: Vier Tage Toskana

Italien ist das Mutterland des Essens. Kein Frage, keine Ausnahme, kein Widerspruch nötig - ich würde es sowieso nicht glauben. Ein paar Tage in der Toskana haben es erneut bestätigt. Niemand beschäftigt sich so intensiv und leidenschaftlich mit frischem Gemüse, bestem Fleisch und überhaupt den allerbesten Zutaten wie die Italiener. Pauschalurteil? Gern. Ich glaube daran und ich bewundere es. Es geht um die einfachen Dinge: Frische Tomaten, knackiger Fenchel, abgehangenes Bistecca, saftige Orangen, toller Chianti - völlig zu Unrecht mit schlechtem Ruf in Deutschland. Zumindest ist das mein Eindruck von hier und der Herstellung dort. Es wurde schon viel über die Toskana geschrieben, jedes Jahr fahren ZEIT- und Spiegel-Leser auf Busreise die unbekannten Orte der Toskana zu entdecken und darüber zu Hause zu berichten, bringen Lehrer von den Klassenfahrten Wein mit und alle erzählen irgendwie das gleiche - das was ich auch in den ersten Zeilen berichtet habe. Deswegen verzichte auf die weitere Lobhudelei und teile lediglich ein paar Schnappschüsse des letzten Wochenendes, die mehr sagen, als den Eindrücken nicht gerecht werdende Worte.

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Morgens aus dem Fenster ins Tal vor Cozille gucken...

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Ein paar süße Feigen vom Baum pflücken...

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Und gleich mal frühstücken.

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Schinken, Schinken, Schinken, Schinken...

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Mit ein bisschen Mozzarella und Gedöns der perfekte Snack.

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Handgemachte Pasta in allen Variatonen.

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Wein einkaufen mit Mostverkostung direkt vom Tank. Unfassbar lecker.

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2x Bistecca alla fiorentina kurz vor seinen 5 Minutes of fame.

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Ein Gedicht ohne alles oder ein bisschen Fenchelsalat und so...
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Ein perfekter letzter Abend in Sienna am Piazza del Campo.

 

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Rezept: Kotelett mit scharfem Kürbis und Salat und ein paar Fotos aus der Kürbiszeit in Berlin

Derzeit kommt man um Kürbisse gar nicht herum. Ich wills auch gar nicht. Ich finde es sind so unglaublich wie viele verschiedene Sorten man bei uns bekommt und was man daraus alles machen kann. In den Fotos findet Ihr ein paar Schnappschüsse, die innerhalb einer Woche in Berlin entstanden sind. X Sorten sind auf den Märkten und an den Strassenständen zu finden. Oft gibt es noch leckere Chutneys oder Saft oder Marmelade aus eigener Herstellung dazu. Eine Empfehlung will ich hier loswerden: Emmas Küche. Da kommt nichts anderes ins Glas als Natur pur: Keine Che­mie, keine Bin­de­mit­tel, keine Farb­stof­fe, keine Ge­lier­mit­tel. Und das schmeckt man. Das auf den Fotos abgebildete Kürbischutney ist der Hit. Das schmeckt tatsächlich phänomenal und ich habs einfach mal mitgenommen, weil ich an Ihrem Stand vor dem Südwind in der Akazienstrasse eine sehr leckere Kürbissuppe mit einem Scampi-Spieß bekommen habe (siehe Fotos) - naja und weil die da so nett waren auch :-). Hier ist ein sehr einfaches Kürbisrezept - Schweinekotelett mit Salbei und scharfem Ofenkürbis + Salat

Die Zutaten für 2 Personen:

2 Schweinekoteletts
4 Salbeiblätter
1 Hokkaido-Kürbis
3 Kartoffeln
Salat

2 Zacken Sternanis
1/2 TL Kreuzkümmel
ein bisschen Zimt
1 TL Koriander
1-2 getrocknete Chilischoten
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Und so funktioniert's:

Den Ofen auf 200 Grad / Umluft vorheizen. Den Kürbis halbieren und mit einem Löffel die Kerne gründlich entfernen. Dann den Kürbis in Spalten schneiden und auf einem Backblech verteilen (beim Hokkaido kann man die Schale mitessen). Die Kartoffeln schälen, ebenfalls in Spalten schneiden und auch auf dem Blech verteilen. Alles zusammen mit Olivenöl benetzen. Im Mörser die Gewürze zu Pulver verarbeiten. Am besten nimmt man als Salz ein Meersalz, weil das ein bisschen wie Schleifpapier wirkt - ist aber nicht kriegsentscheidend. Die Gewürzmischung über dem Kürbis und den Kartoffeln verteilen und mit den Händen unterheben. Für 20 Minuten in den Ofen geben, bis dei Kartoffeln ein bisschen braun werden und der Kürbis schwitzt und anfängt ein paar Blasen zu bilden.

Die Koteletts mit Olivenöl Salz und Pfeffer einmassieren und je zwei Sabeiblätter drauf drücken. Die Pfanne gut erhitzen und die Koteletts von jeder Seite 3 Minuten braten bis es ein paar schöne braune Stellen gibt. Je nach Größe der Koteletts variiert hier die Bratzeit. Das findet Ihr raus. Dass der Salbei dabei im Übrigen meistens sehr dunkel wird macht nichts. Den kann man essen, braucht man aber nicht. Der Geschmack sollte während des bratens eh schon in das Fleisch gezogen sein.

Legt auf zwei große Teller einen Haufen Kürbis-Kartoffel-Mix, das Fleisch darauf und eine Handvoll Salat, den Ihr vielleicht noch habt dazu. Lecker ist ein Dressing aus Öl, Essig, Salz, Pfeffer und ein bisschen Senf - das passt hervorragend zum Schwein und der gut gewürzte Kürbis braucht auch ein bisschen Kontra.

Guten Appetit!

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