Top 3: So mag ich Pastinaken am liebsten

Pastinaken sind ein Gemüse, was ich selten außerhalb der eigenen vier Wände zu sehen und zu essen bekomme, obwohl es Abwechslung an den Tisch bringt und man es auf dutzende verschiedene Arten zubereiten kann. Kauft Euch doch mal ein paar dieser Wurzeln und anstatt von Karotten oder Kartoffeln zur Beilage des nächsten Kotelett, macht Pastinaken. Hier sind drei Vorschläge:


1. Gegrillter Pastinaken-Salat mit Petersilie und Zitrone
2. Pastinaken aus dem Ofen mit Butter und Zwiebeln
3. Gekochte Pastinaken mit Tomaten

1. Gegrillter Pastinaken-Salat mit Petersilie und Zitrone (Pastinake, Zitrone, Petersilie, Olivenöl, Salz, Pfeffer)

Die Pastinaken gründlich schälen und am besten mit einem Hobel dünn aufschneiden. In einer Schüssel mit Zitronensaft, Olivenöl und Pfeffer ein paar Minuten marinieren und dann in einer Grillpfanne von beiden Seiten bräunen bis ein paar schöne Grillstreifen entstehen. Die Pastinaken zurück in die Schüssel geben und eine gute Prise Salz und die gehackte Petersilie dazugeben. Ordentlich umrühren, auskühlen lassen und vor dem servieren noch einmal mit Salz, Pfeffer und ein bisschen Zitronensaft abschmecken.

2. Pastinaken aus dem Ofen mit Butter und Zwiebeln (Pastinake, Butterflocken, Salz, Zwiebel in Ringen)

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Pastinaken schälen und in gleich starke Sticks schneiden. In einer Schüssel verteilen, und einige Butterflocken daraufgeben. Die Zwiebelringe ebenfalls auf die Pastinaken legen und alles ein wenig salzen. Nach ca. 10 Minuten können die Sticks mit den Zwiebeln aus dem Ofen (je nach Größe) und manchmal schadet ein wenig Zitronensaft darauf auch nicht.

3. Gekochte Pastinaken mit Tomaten (Pastinake, Kirschtomaten, Olivenöl, Kümmel, Salz)

Die Pastinake schälen und in gleich große Stücke schneiden. Ein Top mit heißem Wasser, Salz und ein bisschen Kümmel aufsetzen und die Pastinaken garen, bis diese bissfest sind. Dann mit den halbierten Kirschtomaten und einem kleinen Schuss Olivenöl vermengen und servieren.

Sehr einfach, lecker und eben einfach eine gute und günstige Alternative zu dem üblichen Gemüse am Tisch. Lasst es Euch schmecken!

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Top 3: So mag ich Karotten am liebsten

In der Zeit nach Weihnachten isst man in der Regel nicht sehr üppig und verzichtet weitgehend auf schweres Essen, weil die meisten von uns in den drei Weihnachtstagen und in der Adventszeit das Konto des schlechten Gewissens durch viel zu viel Schlemmereien reichlich belastet haben. Damit es nicht zu schnell zu langweilig wird, wenn man immer mal wieder das gleiche Gemüse macht, fange ich hier an meine drei Lieblingszubereitungsarten von ein und demselben Gemüse zu posten. Los gehts mit Karotten. Viele kennen diese Wurzeln nur in Kombination mit grau-grünen Erbsen aus dem Glas oder der Dose. Da ist wenig Geschmack im Spiel und es geht auch anders. Hier meine drei Favoriten:

1. Süße Karotten mit Rosmarin
2. Chili-Karotten mit Thymian
3. Karottensticks mit Kreuzkümmel-Knoblauch-Paste

1. Süße Karotten mit Rosmarin (Karotten, Ahornsirup, ein Zweig Rosmarin)

Die Karotten schälen, in 3-4cm lange Stücke schneiden und in Salzwasser fast fertig garen - "bissfest" ist hier, wie bei fast allem Gemüse, das Stichwort. Das Wasser abgießen und die Karotten zurück in den Topf, der auf kleiner Flamme auf den Herd kommt. Jetzt gibt man einen satten Schuss Ahornsirup und den Rosmarinzweig in den Topf. Bei kleiner Hitze immer wieder durchschwenken und nach 3-4 Minuten sind die Karotten servierfertig. Schmeckt super zum Beispiel zu einer scharfen Hähnchenbrust.

2. Chili-Karotten mit Thymian (Karotten, frische Chili, 2 Zweige Thymian, 1/2 Schalotte)

Die Karotten schälen, in Würfel schneiden und mit der gewürfelten Schalotte und den Thymianzweigen in eine Pfanne mit Olivenöl geben. Bei mittlerer Hitze 2 Minuten ziehen lassen und gelegentlich schwenken. Dann feingehackte Chilischote dazugeben und weitere 3-4 Minuten auf dem Herd lassen. Wenn die Karotten bissfest sind, ist alles servierfertig. Kann man gut zu einem Stück Fisch essen, zum Beispiel krossem Zander.

3. Karottensticks mit Kreuzkümmel-Knoblauch-Paste (Karotten, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Kreuzkümmel, Koriandersamen, Sonnenblumenöl)

Die Karotten schälen, der Länge nach vierteln und in Salzwasser fast fertig garen. In der Zwischenzeit in einem Mörser den Knoblauch mit Salz, dem Kreuzkümmel, ein paar Koriandersamen und 2 EL Öl zu einer Paste verreiben. Die Karottensticks mit der Paste in einer flachen Schale einreiben und ein paar Minuten ziehen lassen - entweder unter einer Alufolie oder im Ofen bei niedriger Temperatur. Die Sticks kann man auf einen Salat legen oder zu einem Kartoffelbrei mit ein bisschen Speck und Lauchzwiebeln essen.

Lasst es Euch schmecken!

     
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Posted 2 months ago

So macht man sehr leckeres Essen. Zurück aus Thailand und Kambodscha

Ich werde hier keine Rezepte aufschreiben, weil ich mich dann für ein paar entscheiden müsste. Das fällt mir bei der Vielfalt, die in den Ländern dort herrscht einfach viel zu schwer und ich würde sicher ein paar Gerichte vergessen, die das nicht verdient haben. Deswegen folgt ein grundsätzlicher Rundumschlag an die fantastische Küche Indochinas, gespickt mit einigen wenigen Bildern...

Wer in Thailand mal in eine Ananas gebissen hat, der will selten noch einmal eine in Deutschland essen. Die schmeckt dort nämlich viel süßer und saftiger und eben viel "ananassiger", also intensiver, als die meisten, die wir in Deutschland bekommen. Genauso ist es mit Mangos, Papayas, Litchis und Kokosnüssen. Ja, im Urlaub schmeckt fast alles immer ein bisschen anders und vor allem besser (wie oft hat man das schon mit Wein erlebt, den man im Urlaub entdeckt, zu Hause bestellt hat und der dann irgendwie ganz anders geschmeckt hat :-), aber die Frische und Qualität des Obstes in Thailand ist kaum zu überbieten. Wer weiß, was das hier für Früchte sind :-)

...und wer kennt die hier:

Fleisch-Highlights:
Meine favorisierten "Fleisch-Restaurants" sind die kleinen Handwagen an jeder noch so verlassenen Strassenecke überall in Thailand und Kambodscha. Da steht dann ein kleiner Grill mit heißer Kohle drauf, im Wagen selber wird meist das Fleisch von großen Eisblöcken kalt gehalten. Das Fleisch ist oft dünn aufgeschnitten und auf Spieße gesteckt. Da gibt es klassisch Hühnchen, Rind und Schwein. Oft aber auch die Innereien eben dieser Tiere. Die Spieße werden je nach Wunsch auf den Grill gelegt und in wenigen Minuten frisch zubereitet. Dazu werden die unterschiedlichen Sorten Fleisch oft mit leckeren Marinaden eingepinselt. Was mich am meisten beeindruckt ist neben dem Spaß mit dem hier gearbeitet wird, was für ein Gefühl die Straßenköche für den richtigen Garpunkt haben. Da wird nicht einfach gewartet bis man mit maximaler Hitze möglichst schnell das Fleisch irgendwie gegrillt bekommt, sondern wie selbstverständlich habe ich grundsätzlich Rind innen rosa und Schwein und Hühnchen ein ganz wenig glasig bekommen - ohne Uhr, ohne Thermometer. Ich fand das sehr beeindruckend - da kann sich so manch selbsternannter Grillmeister im Schrebergarten was angucken :-). Ein Grieche in Stevan Pauls Buch "Monsieur, der Hummer und ich" hat da viel Talent (lest das Buch). Ich könnte mich ausschließlich von diesen gegrillten Köstlichkeiten und frischem Obst ernähren. Besser geht's kaum.

Neben den Grillköstlichkeiten von den kleinen Wagen, bekommt man auch noch anderes Fleisch an den vielen Marktständen, an denen deutsche Lebensmittelkontrolleure wohl Schnappatmung und Nervenzusammenbrüche bekommen würden:

Ich habe erst ein einziges mal wirklich Probleme nach einem Essen gehabt - in München nach dem Besuch eines Italieners. In Asien, wo ich in den letzten Jahren häufiger gewesen bin, muss man sich in der Regel nur 2-3 Tage an neue Zutaten und Gewürze gewöhnen und spätestens ab dann hat man nur noch Freude am Essen. Auch wenn man es manchmal nur entdeckt und nicht isst...wie bei mir in diesem Fall:

Der Klassiker in Indochina sind die Garküchen, die man überall findet und ich meine überall. Diese Stände an denen laufend frisch gekocht, geschnibbelt und gebraten wird, finden sich auch in fast allen Orten zahlreich an. Dort gibt es dutzende Variationen unterschiedlichster Gemüse, leckere Suppen und Pasten, Fisch, Salate und Fleisch in köstlichen Marinaden und natürlich Reis- und Nudelgerichte.

Man geht selten in Restaurants in Südostasien. Wenn, dann sind es meist Garküchen, wo ein paar Plasikstühle und wackelige Tische an der Strasse stehen. Aber egal wie einfach es dort aussieht, selten bekommt man so tolle, frische und hervorragend abgeschmeckte Mahlzeiten wie in Thailand - vor allem nicht von so freundlichen Menschen Die dürfen dann auch gerne mal die Beine hochlegen, auch wenn es der Marktstand ist, auf dem das Fleisch verkauft wird.

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Posted 3 months ago

Rezept: Einfaches leckeres Risotto mit rosa Kalbsfilets

Risotto ist und bleibt eines meiner Lieblingsessen. Es gibt ein paar Menschen die sagen: "Das ist doch nur Reis und irgendwie matschig..." Ich würde sagen, diese Leute haben noch nie ein gutes Risotto gegessen, in dem Schalotten, Knoblauch, Weißwein, Käse und der Risottotreis eine unschlagbare Kombination geben. Risotto ist nicht ganz einfach, weil man nicht ganz so genaue Zeitangaben und Mengen nennen kann. Man lernt hier wie kaum an einer anderen Stelle beim Kochen auf sein Gefühl zu vertrauen. Empfehlenswert ist es das Ziel, also ein leckeres Risotto, schon mal gegessen zu haben, damit man weiß wo die Reise hingeht, während man kocht. Man kann aber auch einfach loslegen und lernen. Je öfter man übt, desto... eh klar.

Das sind die Zutaten für 4 Personen:
300 gr Risottoreis
1 große Schalotte (gewürfelt)
1 Knoblauchzehe (gehackt)
2 EL Knollensellerie (gewürfelt)
1 EL Pinienkerne
1 Glas Weißwein
2 Liter Gemüsebrühe (heiß)
Eine große Handvoll Parmesan oder alten Pecorino
Salz, Pfeffer, Olivenöl

4-6 Kalbsfilets

So funktionierts:
Einen großen Topf mit einem Schuss Olivenöl aufsetzen. Darin die Schalotten- und Selleriewürfel glasig anschwitzen. Den Knoblauch und die Pinienkerne dazugeben und kurz darauf alles mit dem Weisswein ablöschen. Wenn der Wein fast komplett einreduziert ist den Reis dazugeben und unter ständigem Rühren glasig werden lassen. Dann zum ersten mal heiße Brühe dazugeben bis der Reis eben bedeckt ist. Auf leichter Hitze und unter fast laufendem Umrühren ein paar mal Brühe aufgießen bis der Reis noch bissfest ist und es noch ein bisschen Brühe im Topf gibt - diesen Zeitpunkt richtig einzuschätzen, entscheidet oft allein über die richtige Konsistenz, die das Risotto bekommt. Meistens ist das so nach 12-15 Minuten, aber je nach Hitze und Reiskorn, kann es hier Unterschiede geben. Den Topf von der Herdplatte nehmen und ein paar Minuten die Brühe weiter einziehen lassen. Jetzt den Käse sehr fein in das Risotto reiben und unterheben. Mit ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken. Viel braucht es nicht, weil der Käse viel Salz mitbringt.

Ich finde Risotto dann perfekt, wenn die Körner noch bissfest sind und das Risotto ein wenig "in die Breite" geht, wenn man es auf den Teller tut. "Schlotzig" ist glaube ich der Küchenbegriff dafür.

Wenn man das Grundrezept einmal raus hat, dann kann man Risotto in dutzenden Varianten machen. Lasst Euch was einfallen und probiert zu allererst einfach unterschiedliche Brühen und Fonds zum aufgießen aus. Man ist doch überrascht, was allein das ausmacht. Später kann man dann unterschiedliches schon gegartes Gemüse unterheben - z.B. Erbsen und Bohnen oder grünen Spargel, ein paar halbierte rohe Kirschtomaten oder auch einfach ein paar frisch gehackte Kräuter.

Die Kalbsfilets auf dem Foto habe ich lediglich in Salz, Pfeffer und Olivenöl gewendet, 2 Minuten von jeder Seite scharf angebraten und für 12 Minuten bei 80 Grad / Umluft im Ofen auf dem Rost gegart. Danach 2-3 Minuten an einer warmen Stelle neben dem Herd liegen lassen, dann fließt beim aufschneiden kein Saft raus und die Filets sind innen schön rosa. Lasst es Euch schmecken!

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Rezept: Heiße Gemüsesuppe für die ersten kalten Tage im Herbst

Der Herbst ist so schnell gekommen, dass man sich gar nicht langsam ans Heizung aufdrehen gewöhnen konnte. Gestern noch in der Sonne sitzen und Kaffee trinken und heute schon beim Fahrrad fahren die Handschuhe dabei. Um der ersten Erkältung des Jahres vorzubeugen sind heiße Suppen mit ordentlich was drin nicht nur hilfreich, sondern auch lecker. Der Klassiker ist die Hühnersuppe. Ich habe hier eine schnelle einfache Gemüsesuppe gemacht. Die Menge reicht mit 1-2 Scheiben Butterbrot für 2-3 Personen.

Die Zutaten:
knapp 2l Brühe (selbstgemacht ist gut, aber wenns schnell gehen soll geht auch Brühe, dann in Bio-Qualität)
1 Karotte
1 Petersilienwurzel
2 Hände Bohnen
1 Zucchini
1 Kartoffel
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
1 gr. Glas Weißwein

Olivenöl, Salz, Pfeffer

So geht's:
Das gesamte Gemüse putzen, schälen und so klein schneiden, wie Ihr es später auf dem Löffel haben wollt. Zwiebel, Knoblauch, Petersilienwurzel, Kartoffel und Karotte in einem großen Topf bei mittlerer Hitze in einem ordentlichen Schuß Olivenöl dünsten. Immer wieder umrühren. Bis die Zwiebeln glasig sind und das Gemüse angeröstet ist dauert es ca. 7-8 Minuten. Dann die Hitze aufdrehen, den Wein dazugeben und zur Hälfte einreduzieren lassen. Dann die komplette Brühe aufgießen (am besten schon heiß) und warten bis die Suppe wieder kocht. Die Bohnen dazugeben, zwei Minuten später die Zucchini dazugeben. Sobald die Zucchini in der Suppe sind dauert es noch ca. drei Minuten. In der Zeit kann man noch einmal abschmecken und ganz zum Schluss, vor dem servieren, die Frühlingszwiebel dazugeben.

Die Suppe auf einen Teller geben, ein paar Scheiben Bauernbrot toasten, mit Butter bestreichen und wenn Ihr welche habt, ein paar frisch gehackte Kräuter auf das Butterbrot geben.

Lasst es Euch schmecken und auf das Ihr alle gesund durch den Herbst kommt.

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Raus auf den Markt mit Euch...

Ich komme gerade vom Markt zurück und kann nur sagen, dass Ihr speziell jetzt im Spätsommer unbedingt raus müsst und Obst und Gemüse von den Bauern kaufen solltet. Es gibt herrliche frische, knackige, süße, saure und einfach leckere Sachen einzukaufen. Und man bekommt verschiedenste Sorten von ein und demselben Gemüse und Obst, so dass man am Tisch ein wenig Abwechslung hinbekommt:

blaue Bohnen, süße Tomaten, gelbe feste Zucchine, fleischige Feigen, gurkige Gurken, Pflaumen, Butterbirnen, würzige Petersilienwurzeln, knackige lila Karotten und und und.

Außerdem ist durch die letzten Sonnenstrahlen und die ersten bunten Blätter das Licht wahrscheinlich so schön wie das ganze Jahr über nicht - also raus jetzt, auf den Markt mit Euch!

   
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