Rustikale Tomatensoße aus dem Ofen. Die Basis für so vieles...

Wer einmal herausgefunden hat wie man eine wirklich leckere Tomatensoße kocht, sollte sich das Rezept unbedingt aufschreiben. So etwas Simples schmeckt richtig zubereitet einfach lecker und man kann mit einer Basis-Soße so vieles machen. Auch hier gilt: Einfach gleich viel mehr machen, als man für die bevorstehende Mahlzeit braucht und den Rest einfrieren. Tomatensoße kann man wunderbar aufwärmen und jederzeit einsetzen. Weiter unten schreibe ich ein paar Variationen auf. Das Basisrezept sieht bei mir so aus:

Die Einkaufsliste:
1 kg Tomaten (gerne sehr reif)
2 Dosen gehackte Tomaten (a 400 gr.)
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Glas Weißwein
1 EL getr. Oregano
Salz, Pfeffer, Olivenöl

So funktionierts:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen. Darauf die gewürfelten Tomaten, den grob gehackten Knoblauch und eine halbe ebenfalls grob gehackte Zwiebel gut durchgemischt verteilen. Reichlich Salz und Pfeffer dazugeben, den kompletten Oregano darauf verteilen und ein paar kräftige Schüsse Olivenöl dazugeben. Alles ordentlich vermengen und die Aromen für 15-20 Minuten im Ofen das tun lassen, was Sie am besten können: sich ausbreiten und miteinander vermengen.

Jetzt setzt Ihr eine großen Topf mit ein bisschen Olivenöl und der anderen Hälfte der gehackten Zwiebel auf. Kurz andünsten und mit dem Wein ablöschen. Sobald der Wein fast komplett reduziert ist, gebt Ihr die Dosentomaten dazu. Dosentomaten sind besser als der Ruf der Dose, denn die Tomaten darin werden reif geerntet und direkt abgefüllt und versiegelt. Oft haben diese Tomaten weit mehr Aroma. als so manche Wasserbombe, die man in Deutschland bekommt. Sobald die Tomaten im Topf einmal aufgekocht sind, stellt Ihr die Hitze klein und gebt alles was auf dem Blech im Ofen ist dazu in den Topf. Vor allem auch den Saft, der sich durch das salzen aus den Tomaten gelöst hat - da ist eine Menge Aroma drin. Einmal gut umrühren und bei kleiner Hitze noch 10 Minuten köcheln lassen. Wenn Ihr mit der Konsistenz nicht zufrieden seit, gebt entweder ein bisschen Wasser oder Brühe dazu, oder haltet für ein paar Sekunden den Pürierstab in den Topf. Das müsst Ihr für Euch selber rausfinden, wie Ihr die Soße am liebsten wollt.

Ich habe mir die Soße heute genauso auf ein paar Nudeln getan und Pasta mit Tomatensoße ist einfach etwas wunderbares.


Was man noch damit anstellen kann:
1. Herzhafter wird die Soße wenn man in einer Pfanne ein bisschen Speck anbrät und nach dem Erhitzen der Soße dazu gibt. Zusätzlich vielleicht ein paar schwarze Oliven.
2. Schärfe bekommt Ihr durch kleingehackte Chili in die Soße (vorsichtig sein...).
3. Thunfisch eignet sich hervorragend für eine ganz andere Richtung, wenn man diesen in Würfel schneidet und ein paar Minuten mitgaren lässt.
4. Mit gewürfeltem Kochschinken kann man der Soße ein bisschen mehr Biss geben.

Und denkt nicht nur an Pasta:
Kalt und mit ein wenig frisch gehacktem Koriander, Chili und ein paar Mangowürfeln wird daraus eine sehr leckere Salsa die man zu Lamm oder Rindfleisch servieren kann. Wenn man die Soße glattmixt und ein wenig Brühe dazu gibt, bekommt man eine wunderbare Tomatensuppe, die mit getoastetem Ciabatta ein tolles leichtes Abendessen bietet.

Was auch immer Ihr damit machen werdet: Lasst es Euch schmecken.

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Schneller Nudelteller: Penne mit roten Zwiebeln, Petersilie und Knoblauch

Du hast eigentlich nichts mehr in der Küche, Dein Kühlschrank gähnt Dich müde an und vor die Tür zum Einkaufen magst Du auch nicht mehr so recht. Du suchst also die letzten Krümel zusammen, die Du finden kannst. Manchmal entstehen daraus dann ganz schlimme Kombinationen, die eigentlich kein Mensch essen kann und manchmal sehr schmackhafte Dinge, die Du gerne wieder kochst. Bei mir ist dieses mal etwas leckeres dabei herausgekommen. Alles was Du brauchst, sind ein paar Nudeln (hier: Penne), eine (rote) Zwiebel, zwei Stängel Petersilie, eine Knoblauchzehe, ein bisschen Olivenöl und Käse. Ich hatte noch Pecorino im Haus, wobei Parmesan oder ein anderer Hartkäse genauso gut funktionieren werden.


Die Nudeln habe ich in ordentlich gesalzenem Wasser gekocht bis diese fast gar waren und in der Zwischenzeit eine Pfanne mit ein bisschen Olivenöl aufgesetzt. Darin habe ich die sehr klein geschnittenen Stiele der Petersilie und Zwiebelringe mit dem Knoblauch angedünstet (glasig werden lassen nicht braun). Sobald die Nudeln soweit waren, habe ich einen Schuss vom Nudelwasser in die Pfanne getan, die Nudeln dazugegeben und alles auf auf hoher Temperatur noch einmal eine Minute vermengt. Den Käse und die gehackten Petersilieblätter darübergeben entstand so ein sehr leckeres Resteessen, was ich sicher wieder kochen werde, auch wenn mein Kühlschrank dann vielleicht ein paar andere Dinge zu bieten haben wird. Lasst es Euch schmecken!


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