Kürbisravioli mit Hühnermägen

Wer hat nur reingeschaut, weil er mir sagen will wie ekelig es ist Hühnermägen zu essen? Stimmt nicht, die schmecken wunderbar. Nicht viel anders als Hühnerfleisch, nur ist die Konsistenz nach stundenlangem schmoren ein bisschen zarter. Die Marktfrau hat gesagt ich solle das tun: Einfach drei Stunden in Brühe, Rotwein, Zwiebeln, Knoblauch und Lorbeer schmoren und zu ein paar Nudeln geben. Genauso hab ichs gemacht: Ich habe die Mägen also gut abgespült in ein bisschen Butter mit grob gehackten Zwiebeln und dem angedrückten Knoblauch angeschwitzt. Dann Brühe und Rotwein zu gleichen Teilen dazugegeben, bis die Mägen gut bedeckt waren. Das Lorbeerblatt dazugeben und bei ca. 80 Grad für 1,5 Stunden mit geschlossenem Deckel schmoren lassen. Weitere 1,5 Stunden mit offenem Deckel die Küche beduften und so die Flüssikeit reduzieren. Da entsteht eine wunderbare Soße! Hebt euch die auf und macht irgendwann was draus - so lange kann man die gut einfrieren.

Kurbisravioli_mit_huhnermagen
Ich habe mir dazu ein paar frische Kürbisravioli besorgt, kurz in Salzwasser gekocht und mit ein bisschen Hühnerbrühe in die Pfanne gegeben. Die Hühnermägen und ein bisschen Butter dazugeben und alles vorsichtig vermengen. Auf einem Teller mit frischer Petersilie und Pecorino vermengt ist das ein ganz wunderbares Essen - lasst es euch schmecken!

Filed under  //  Hühnermägen   Pecorino   Petersilie   Ravioli   Rezept