Kalte Gurken-Papaya-Suppe mit Chili & Minze

Es ist Grillzeit und eigentlich grillt man ja dieser Tage fast jedes Wochenende irgendwo mindestens einmal. Saftige Steaks, leckere Wurst und ein paar Salate sind der Standard der Wochenendmahlzeiten geworden. Befeuert durch die Fussballspiele um 20:30h in den vergangenen Wochen wurde es auch oft ein zweites Mal. Und das bei den derzeitigen Temperaturen, die eine ganze Reihe Menschen beklagen - auffällig im Übrigen, dass es die sind, die den ganzen Winter lang über die Kälte lamentiert haben. Wie kann man sich eigentlich jeden Tag aufs Neue über das Wetter beschweren? Mir egal, ich machs noch nicht. Wenn also Abends reichlich gegrillt wird, kann man Mittags nicht auch noch eine volle Mahlzeit verputzen. Und bei eben der Hitze, fällt das manchmal auch sehr schwer. Abhilfe geben frische, kalte und leichte Gerichte. Der Klassiker unter den kalten Suppen, Gazpacho, hat es mir nie angetan, wobei ich nach dem Lesen des Rezeptes bei Cucina Piccina Lust bekommen habe, den Spaniern noch einmal eine Chance zu geben - wir werden sehen. Ich habe mich für eine kalte Gurkensuppe entschieden, was mehr an den Zutaten im Kühlschrank lag, als dass ich es von langer Hand geplant hätte. Das wichtigste daran ist ein ordentlicher Standmixer, in dem man die Supper zubereitet und ein feines Sieb, durch dass man die Flüssigkeit am Ende einmal durchgibt.

Für 1,5 Liter Suppe benötigt man:
1 Liter Ayran (oder 1/2 Liter Joghurt & 1/2 Liter Wasser)
2 Salatgurken, gewürfelt
1/2 Papaya (90% gewürfelt, den Rest klein hacken)
1 Chilischote samt Kerne
ca. 8 Blätter frische Minze
Salz

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
Den Ayran mit der Gurke und dem gewürfelten Papayafleisch in den Mixer geben und 1-2 Minuten mixen, bis eine sämige Konsistenz entstanden ist. Probieren und salzen, falls der Ayran das nicht ausreichend übernommen hat (schafft der fast nie, bei soviel Gurke). Dann gibt man die Chili und die Minzblätter dazu und mixt noch einmal für ca. 1 Minute. Schärfe und Aroma brauchen ein bisschen um sich zu verteilen, also vor dem Abschmecken (mit ein bisschen mehr Salz) kurz warten. Wenn man zufrieden ist, gibt man den Inhalt des Mixers durch ein feines Sieb und stellt die Suppe mindestens eine halbe Stunde kalt.

Servieren kann man dann im Becher, im Glas oder auf einem Teller, spielt alles keine Rolle. Ich habe das gehackte Papayafleisch in den Teller getan, die Suppe dazugegeben und ein bisschen Minze und Chili im Teller verteilt, damit alles ein bisschen schöner aussieht. Das schmeckt lecker und zwei Teller davon am Mittag reichen aus, um durch den heissen Tag zu kommen und um sich auf die Steaks vom Grill am Abend zu freuen. Lasst es Euch schmecken!

Noch mehr Suppen.

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Rezept: Kartoffelsuppe mit reichlich Spargel

Ein weiteres sehr einfaches Spargelrezept, was man simpel und mit wenigen Zutaten auf den Tisch bringen kann: Kartoffelsuppe mit ganz viel weißem Spargel.

Für 4-6 Schalen braucht man:
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
4 große mehlige Kartoffeln
1/2 Orange
1 kg weißen Spargel
Salz, Öl, 1 EL Butter, frisch gehackte Petersilie

So funktionierts:
Den Spargel schälen und von den Enden befreien. Die Schalen und die Enden in 2 Liter gesalzenem, leicht gezuckertem Wasser mit einer halben Orange aufkochen und ca. 40 Minuten auf Mittlerer Hitze vor sich hinköcheln lassen.

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Von Hühnerbrühe im Januar, die den Kampf gegen DAISY gewinnen wird

Gibt es etwas besseres als heiße Hühnersuppe, wenn es draussen klirrend kalt ist? Da sich das Jahr 2010 bisher nicht von seiner warmen Seite zeigt und die Nachrichten seit Tagen eine gewisse Daisy ankündigen, sind also beste Vorraussetzungen, um eine Brühe aufzusetzen, die man pur oder als Basis für schmackhafte Suppen, ein leckeres Risottto oder Soßen benutzen kann. Da ich beim Brühe kochen immer den größten Topf nehme, fülle ich später die Reste in Gefrierbeutel, so daß ich immer ein bisschen selbstgemachte Hühnerbrühe griffbereit zum Auftauen habe.

Hühnerbrühe ist denkbar einfach, voller gesunder Zutaten und wie oben schon gesagt, kann man davon gar nicht genug haben, denn so viele Gerichte freuen sich über die Zugabe von selbstgemachter Brühe. Ausserdem wird durch die lange Kochzeit die ganze Wohnung mit diesem wohligen Geruch, der Wärme und den beschlagenen Küchenfenstern belohnt, die mich sofort zurück in meine Kindheit katapultieren.


Das ist die Einkaufsliste:
1 Suppenhuhn (ca. 1-1,5 kg), 2 große Zwiebeln, 4 Karotten, 1 kleiner Knollensellerie, 1 Stange Lauch, 4 Knoblauchzehen, 1 Lorbeerblatt, 1 Nelke, 1 Bund Petersilie, 5 schwarze Pfefferkörner, Salz, 3 Liter Wasser

So funktioniert's:

Das Huhn muss man einmal ordentlich abwaschen und trocknen. Dann gibt man es am besten mit eiskaltem Wasser in einen Topf und lässt es ganz langsam anfangen zu kochen. Ich tue sogar meisten noch zwei Paletten Eiswürfel mit hinein. So hab ichs bei Muttern gelernt. Durch das langsame Erwärmen aus dem eiskalten Zustand soll sich das Fett wohl besser absetzen (vielleicht kann das jemand ergänzen, der es weiß). Ich habs noch nie anders gemacht, weswegen ich dazu nichts sagen kann und mit dem Fett hatte ich so nie Probleme. Also kommt hier weiterhin Eis in mein Kochwasser. Dann putzt und zerkleinert das Gemüse grob. Bei Zwiebel und Knoblauch bleibt die Schale dran und die Zwiebeln werden nur halbiert und auf der Schnittfläche in einer Pfanne mit ein bisschen Öl fast schwarz gebraten (kurz vorher rausnehmen) - das sorgt für goldene Farbe und ein bisschen Süße in der Brühe.

Wenn das Gemüse und die Kräuter soweit bereit liegen, sollte das Huhn das erste mal kurz aufgekocht sein und man stellt den Topf auf niedrige Temperatur und gibt alles zum Huhn mit in den Topf. Jetzt kann die Brühe gerne 2 - 2,5 Stunden vor sich hin simmern, wobei man darauf achten sollte, dass die Temperatur schön niedrig ist - so dass keine Blasen auf der Oberfläche entstehen. Während die Brühe zieht, kann man immer mal wieder Schaum abheben und nach ca. 2 Stunden prüft man, ob das Huhn gar ist. Wenn sich das Fleisch vom Knochen ohne Aufwand löst, ist es soweit - anosonsten gibt man der Brühe ncoh ein bisschen merh Zeit.

Den Topfinhalt gibt man jetzt durch ein Sieb und entfettet die Brühe. Das geht am einfachsten, wenn man die Brühe kalt werden lässt und dann das Schmalz von der Oberfläche schöpft. Das Fett kann man im Kühlschrank aufbewahren und zum Braten benutzen. Für die erste Suppe kann man in der Brühe Saison-Gemüse erhitzen und ein bisschen Fleisch vom Huhn lösen und kurz mit aufwärmen. Mit einem Klacks Pesto auf dem Hühnchen ist die erste heisse Suppe des Jahres ein Gedicht. Lasst es Euch schmecken.

Die restliche Brühe, die man nicht direkt verbraucht, füllt man am einfachsten ab, indem man Gefrierbeutel in eine Messbecher hängt und den Rand oben umschlägt. Dann die Brühe in den Beutel giesst und diesen verschliesst. Da spart man sich eine ziemliche Sauerei, die zumindest ich früher gern mit einer Kelle in der einen Hand und einem Gefrierbeutel in der anderen Hand veranstaltet habe.

Mit der ersten heissen Suppe heute und den Vorräten im Gefrierfach kann nichts mehr passieren: Schon der erste Teller könnte das Entlein Daisy zum Schmelzen bringen. Und wenn nicht? Einfach weiteressen. Daisy wird gehen, aber gute Suppe wird es ewig geben.

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Rezept: Heiße Gemüsesuppe für die ersten kalten Tage im Herbst

Der Herbst ist so schnell gekommen, dass man sich gar nicht langsam ans Heizung aufdrehen gewöhnen konnte. Gestern noch in der Sonne sitzen und Kaffee trinken und heute schon beim Fahrrad fahren die Handschuhe dabei. Um der ersten Erkältung des Jahres vorzubeugen sind heiße Suppen mit ordentlich was drin nicht nur hilfreich, sondern auch lecker. Der Klassiker ist die Hühnersuppe. Ich habe hier eine schnelle einfache Gemüsesuppe gemacht. Die Menge reicht mit 1-2 Scheiben Butterbrot für 2-3 Personen.

Die Zutaten:
knapp 2l Brühe (selbstgemacht ist gut, aber wenns schnell gehen soll geht auch Brühe, dann in Bio-Qualität)
1 Karotte
1 Petersilienwurzel
2 Hände Bohnen
1 Zucchini
1 Kartoffel
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
1 gr. Glas Weißwein

Olivenöl, Salz, Pfeffer

So geht's:
Das gesamte Gemüse putzen, schälen und so klein schneiden, wie Ihr es später auf dem Löffel haben wollt. Zwiebel, Knoblauch, Petersilienwurzel, Kartoffel und Karotte in einem großen Topf bei mittlerer Hitze in einem ordentlichen Schuß Olivenöl dünsten. Immer wieder umrühren. Bis die Zwiebeln glasig sind und das Gemüse angeröstet ist dauert es ca. 7-8 Minuten. Dann die Hitze aufdrehen, den Wein dazugeben und zur Hälfte einreduzieren lassen. Dann die komplette Brühe aufgießen (am besten schon heiß) und warten bis die Suppe wieder kocht. Die Bohnen dazugeben, zwei Minuten später die Zucchini dazugeben. Sobald die Zucchini in der Suppe sind dauert es noch ca. drei Minuten. In der Zeit kann man noch einmal abschmecken und ganz zum Schluss, vor dem servieren, die Frühlingszwiebel dazugeben.

Die Suppe auf einen Teller geben, ein paar Scheiben Bauernbrot toasten, mit Butter bestreichen und wenn Ihr welche habt, ein paar frisch gehackte Kräuter auf das Butterbrot geben.

Lasst es Euch schmecken und auf das Ihr alle gesund durch den Herbst kommt.

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