Und zur Versöhnung rohen Hering
Amsterdam ist mir aus der Vergangenheit nicht in bester Erinnerung geblieben. Mein erster Besuch wurde von einem verlorenen Portomonaie in der Silvesternacht überschattet. Schwer verkatert, ohne Geld und Ausweis, einer offenen Hotelrechnung & ohne Bahnticket nach Hause stand ich damals in einem 0-Sterne Hotel irgendwo in der Nähe der Amstel und hatte einige Probleme zu lösen. Beim zweiten mal war der Aufenthalt für einige Stunden geplant. Umsteigen in Schiphol kann aber auch ein Nacht dauern, wenn man seinen Anschlussflug verpasst und auf dem Flughafen schlafen muss, weil alle Hotels mit Messebesuchern hoffnungslos überfüllt sind. Der dritte Anlauf stand nun unter besten Vorzeichen. Meine längste Freundin, Nina, wohnt seit ein paar Jahren in Amsterdam mit Ihrem Freund Tomas und ein Besuch war lange überfällig. Ein verlängertes Wochenende ganz im Zeichen der Versöhnung mit dieser Stadt stand also bevor.