Valentinstag: Spargel-Risotto mit Zuckerschoten auf Rote-Beete-Carpaccio mit süßem & scharfen Thunfisch

Puuuuhhh, kürzer habe ich den Namen nicht hinbekommen. Nachdem mir Anfang der Woche Kira Song per Tweet mitteilte, dass es einen Kochwettbewerb gibt, bei dem man neben einer Flipcam auch ein Wellness-Wochenende gewinnen kann, war ich quasi gezwungen mitzumachen und einen Vorschlag für eine Valentinstags-Gericht einzureichen. Nicht wegen des Wochenendes, was ich zweifels ohne großartig finde, sondern vielmehr wegen der Flipcam. Dieses kleine Gerät steht schon lang auf meiner Wunschliste und vielleicht klappt es ja nun hier. Ich bin zu einem bunten und alle Geschmackssinne anregenden Teller gekommen, den ich sehr lecker finde. Leicht ist das Gericht auch, ich habe diesen Teller hier nämlich soeben verspeist und weiß was auf Euch Nachkochende zukommt: Leckeres.


Das sind die Zutaten für 2 Teller:
180 gr Risottoreis
1 EL Parmesan
1 rote Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1 Glas Weisswein
1 Hand voll Zuckerschoten, längs geschnitten
Spargelbrühe
200 gr Thunfisch, gewürfelt
Abrieb einer halben Zitronenschale
1 Stück Schale der Zitrone
1 getrocknete Chili
3 Korianderkörner
Blätter von drei Zweigen Thymian
100 gr getr. Cranberries
2 Gläser Rotwein
1 EL Honig
1 Sternanis
1 große Rote Beete
Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamico

So kocht man das:
Als erstes macht man die scharfe und die süße Soße. Die Süße zuerst: Man gibt den Rotwein mit der Hälfte der Zwiebel, den Cranberries, dem Honig, dem Sternanis und ein wenig Salz in einen Topf und lässt den Rotwein auf niedriger Hitze einreduzieren. Das Stück Zitronenschale, was man einfach mit einem Sparschäler von der Zitrone abziehen kann, gibt man nur für die letzten Minuten dazu. Wenn der Wein fast vollständig einreduziert ist, fischt man die Zitronenschale und den Sternanis wieder hinaus und mixt  die Masse mit dem Zauberstab einmal durch. Eventuell muss man mit Honig/Salz eine wenig nacharbeiten.

Die scharfe Soße wird im Mörser gemacht, dazu gibt man die Chili mit dem Koriander, Salz und ein bisschen Pfeffer in den Mörser und verarbeitet alles zu einem feinen Pulver. Dann den Zitronenabrieb, die Hälfte des Thymian und ein wenig Olivenöl dazugeben und alles zu einer flüssigen Paste verrühren.

Nun setzt man für das Risotto den Knoblauch mit der Hälfte der roten Zwiebel in Olivenöl auf. Bei mittlerer Hitze lässt man alles glasig werden und gibt dann den Reis für ein paar Minuten dazu und rührt vorsichtig um. Dann wir das Gemisch mit dem Weisswein abgelöscht und der Wein reduziert ein. Danach gibt man nach und nach warme Spargelbrühe hinzu. Ich habe da noch einige Vorräte aus der letzten Spargelsaison im vergangenem Jahr im Tiefkühlfach. Man bekommt die Brühe aber auch zu kaufen. Die Brühe gibt man solange hinzu, bis der Reis fast fertig ist. Dann kommt der Parmesan hinzu und auch die Zuckerschoten. Alles unterheben und den geschlossenen Topf von der Hitze nehmen. Der Rest, also das letzte Garen des Risotto und das garziehen der Schoten passiert jetzt mit der Hitze im Topf, da braucht es keine Herdplatte mehr. Eventuell noch ein bisschen Salz vor dem anrichten hinzugeben.

In der Zeit in der das Risotto zieht kümmert Ihr Euch um das rote-Beete-Carpaccio. Dazu schält Ihr die rohen Rote Beeten so rund wie es geht und hobelt Euch dann feine runde Scheiben hinunter, Diese Scheiben werden vorsichtig mit Salz & Pfeffer, der anderen Hälfte des Thymian und einem Schuß Balsamico mariniert.

Jetzt muss nur noch der Thunfisch gemacht werden. Dazu legt Ihr die mit Olivenöl eingeriebenen Thunfischwürfel in eine Grillpfanne und brät diese 30-40 Sekunden auf große Hitze. Nur so lang, bis ca. ein drittel des Fisches weiße Farbe annimmt. Raus aus der Pfanne, wenig auf der Bratseite mit dem Grillmuster salzen und einfach auf einem Brett ruhen lassen.

Für das Anrichten nehmt Ihr Euch einen Teller und legt dort kreisförmig die Scheiben der Rote Beete aus. In die Mitte kommt ein Klecks von dem nun durchgezogenen Risotto. Darauf legt Ihr den Thunfisch und gebt auf die Stückchen abwechselnd ein paar Tropfen der Soße.

Bleibt mir nur noch eins: Einen schönen Valentinstag und lasst es Euch schmecken!

Falls von Euch auch noch jemand beim Wettbewerb mitmachen möchte oder ein paar andere Valentinstagsgerichte ansehen will, hier geht es zur Aktion.

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"Einmal Pommes Frites mit Frikadellen, bitte..."

Den Satz hört man eigentlich nur an der Pommesbude. Und ich wollte unbedingt genau das heute Abend essen, nur war keine solche Bude in Laufweite und man kann sich das so schnell und simpel selber machen, dass ich genau das tat.


Auch wenn es einige Buden gibt, an denen man wirklich sehr leckere Pommes Frites bekommt, hervorragende Bratwurst und saftige Frikadellen, ist es einfach etwas ganz anderes sich solch einen Snack zu Hause zu machen. Der Spielraum, den man hat, ist schlicht viel größer und man kann aus einem schnellen Mittagessen auf die Hand, die solche Gerichte üblicherweise darstellen, ein ganz schmackhaftes Abendessen machen. Kein Gourmetessen, wie wir es am letzten Wochenende noch veranstaltet haben, aber eben ein leckeres Abendessen.

Man braucht dazu folgende Zutaten (2 Personen):

250 gr Rinderhack
2 Scheiben altbackenes Weißbrot ohne Rand, sehr klein gewürfelt
1 Ei
1 EL geriebenen Hartkäse (Parmesan, Pecorino, o.ä.)
1 TL Thymianblätter
1 TL Abrieb von der Zitronenschale
2 EL Semmelbrösel
300 gr Kartoffeln, geschält und gestiftet
Salz, Pfeffer, Olivenöl

So funktionierts:
Die Kartoffeln bei 180 Grad im Ofen garen bis sie schöne braune Stellen bekommen. Das dauert ca. 20 Minuten, aber passt auf, denn hier wird aus schön braun gerne mal schön schwarz. Während die Kartoffeln im Ofen sind, mischt Ihr Euch die Masse für die Frikadellen aus Rinderhack, Brot, Ei, Käse, Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und dem größten Teil des Thymian. Alles gut mit der Hand durchkneten und dann ein paar Frikadellen daraus in der Hand formen. Die Frikadellen in Semmelbrösel wenden.

Die Frikadellen werden nun auf mittlerer Hitze in reichlich Olivenöl gebraten, bis sie rundum eine schöne braune Farbe haben. das dauert in der Regel 8-10 Minuten, je nachdem wie groß Eure Frikadellen ausfallen.

Mit ein bisschen frischem Thymian, Olivenöl und reichlich Salz richtet man die Pommes Frites an und legt die Frikadellen mit Ketchup dazu auf den Teller. Lasst es Euch schmecken!


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Posted 1 day ago

Valentinstags-Dinner kochen und Flip-Kamera gewinnen

Jan Theofel und das Team von Do you Flip veranstalten eine kleine Koch-Challenge und verlosen dabei neben einigen Flip-Kameras auch ein Wellnesswochenende für zwei Personen. Also ran an die Töpfe und lasst Euch einfallen was Ihr für Eure Liebsten kocht. Die Teilnahme-Bedingungen findet Ihr hier. Ich hoffe ich schaffe es am Wochenende auch einen Beitrag zu leisten, denn die kleine Kamera steht schon lange auf meiner Wunschliste. Und ein Urlaubswochenende ist ja auch nicht sooooo schlecht.

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Posted 4 days ago

iPhone App für Einfach Lecker Essen: Ein erster Blick bis zur Freigabe

Die iPhone App für den Blog wird nicht sehr viel können, sondern lässt Euch lediglich die Beiträge im Blog ein bisschen einfacher lesen und man kann die Artikel dann auch auf Facebook und Twitter teilen, wenn man mag. Ich bin gespannt wie die App aussehen wird, den bisher habe ich nur die einzelnen Bestandteile an isites.us gegeben. Im Übrigen eine Seite, auf der sich jeder mit einem Blog eine App zusammenstellenkann. Wirklich einfach. Derzeit warte ich auf die Freigabe durch Apple. Mal sehen wie lange es dauert. Den Start-Screen könnt Ihr hier schon mal sehen.

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Posted 5 days ago

Calvados nach Mitternacht

Ein 9-Gänge-Menu ist nicht nur viel Arbeit und viel Essen, sondern vor allem ein Riesenspaß. Wir haben über dieses Vorhaben Anfang Dezember Fondue-gefüllt und Wein-beseelt gesprochen und ich muss sagen, ich bin selber überrascht wie schnell wir dann tatsächlich zusammen in einer Küche standen. Wir haben zu viert mittags um 12 mit dem Kochen begonnen. Cremant, Espresso und Küchenbier haben uns beim Kochen begleitet, müde und mutig gemacht und die Vorfreude wachsen lassen. Gegen 18:30h gab es dann den ersten Gang.

Eine Fenchelsuppe mit mariniertem Fenchelsalat und Jakobsmuschel. Ein bisschen Pernod und ein Schuss Sahne mit der Suppe aufgekocht. Die Jakobsmuschel quasi unbehandelt und ganz kurz gebraten oben drauf gelegt war das der richtige Start in den Abend.

Danach gab es ein Spargelcarpaccio mit pochiertem Ei & Sauce Hollandaise, Thunfisch mit Avruga-Kaviar & Kresse. Thunfisch und Avruga-Kaviar (vom geräucherten Hering) sind eine gute Kombination. Theoretisch auch ein pochiertes Ei, wobei wir das leider zu lange gekocht haben und der Kern hart wurde. Ausserdem war das Spargelcarpaccio leider zu sauer. Wer macht auch schon Spargel im Januar? Strafe musste sein. Wobei wir in der Diskussion darauf gleich ein 5-Gänge-Menu im Mai geplant haben: Jeder Gang muss entweder Spargel oder Erdbeeren beinhalten.

Eines von zwei Highlights des Abends war für mich der dritte Gang, den Björn schon vorbereitet hatte: Creme Brulee von Foie Gras mit Portweinrosinen & Birne. Da braucht man nicht viel zu sagen. Wer Foie Gras mag, für den ist die Version mit einem Karamel und den Port-Rosinen ein absolutes Muss. Ich hatte Foie Gras noch nie so gegessen. Meine Skepsis ist beim ersten Löffel verflogen und als ich sah wie die drei anderen seelig grinsten, gab es den Moment der vollkommenen Übereinstimmung zwischen uns vieren.

Ich beschloss, dass ich die folgenden Gänge nicht mit der Foie Gras messen würde, sondern diese Creme einzeln für sich dastehen zulassen.

Es folgte sehr kurz gepökelter & geräucherter Saibling mit Meerettich-Kartoffelpüree und swedish Pickles. Pickles waren in diesem Fall in Champagneressig und Lorbeer gekochte Schalotten und Radieschen. Lecker und eine wunderbare Beilage zu dem Saibling, dessen Konsistenz sich hergab wie streichzarte Butter. Pökeln, räuchern und bei niedriger Temperatur im Ofen ziehen lassen sind das was diesen Fisch zu einem echten Erlebnis machen.

Der 5. Gang wurde ein Gin & Tonic Granite. Lecker, Gin & Tonic eben.

Die Wirsingroulade mit Morcheln in Rotweinsoße und Baconschaum gab es als 6. Gang. Ein nicht ganz rundes Gericht, weil wir in die Füllung zu viel Chili getan haben. Bis auf die ungewollte Schärfe aber lecker, vor allem die Morchel-Rotweinsoße.

Das Highlight Nummer 2 kam für mich mit Gang Nummer 7: Kalbsfilet mit Belugalinsen & getr. Tomaten, dazu Tobinambursauce. Schlicht ein nahezu perfekter Teller. Das Kalbsfilet hatte Spitzenqualität und wurde ebenso zubereitet. Die Topinambursauce übertönte nicht, sondern gab einen leichten Begleiter ab. Ebenso zu den Belugalinsen, die in das Gericht ein bisschen feste Konsistenz gebracht haben. Lecker. Wieder kochen. Bald.

Jetzt wird es schwer. Die Dessertgänge waren nicht meine. Das ist Jammern auf hohem Niveau, aber  das erste Dessert: Rocquefordcreme mit Backpflaumenmuß und Selleriesalat passte nicht zusammen. Einzeln waren die drei Bestandteile gut, aber irgendwie hat hier die Kombination nicht gestimmt. Damit wurde ich nicht so richtig warm.

Auch der letzte Gang, bestehend aus drei Apfelvariationen: Apfelterrine, Apfelsoufflet und Apfeleis auf Krokant war nicht ganz mein Geschmack. Keine Frage, es war eine leckere Nachspeise, aber die Latte war speziell nach dem Kalbsfilet und der Foie Gras sehr hoch gelegt. Gut so. Beim nächsten mal werden wir uns dann in die Nachtische stürzen schätze ich.

Zu allen Tellern gab es eine hervorragende Weinauswahl, die sich mit fast jedem Teller wundervoll ergänzte. Zum letzten Dessert haben wir Calvados getrunken - ca. 12 Std. nachdem wir mit dem Kochen begonnen hatten. Es war nach Mitternacht.

Dank an Lutz, der den Job des Sommeliers übernommen hat, Björn für die Geduld uns an der Entstehung des Essen teilhaben und lernen zu lassen und an Paul als meinen Sparringspartner im "Große Augen Machen", wenn sich die Zutaten, die wir nachmittags gemeinsam gekocht und vorbereitet haben, zu einem leckeren Teller zusammengefügten. Es war ein fantastischer Samstag.

                 
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Wie man seiner Glaubwürdigkeit schadet: Poletto, Rach & Schuhbeck

Ich bin kein Koch, habe kein Restaurant und auch noch nie länger als zwei Wochen in einer Profiküche gearbeitet. Allerdings schätze ich, dass man auch als Koch nur dann sehr erfolgreich wird, wenn man Talent hat, hart arbeitet und liebt was man tut. Das gilt ja für wahrscheinliche alle Berufe. Wenn man es messen könnte, würde ich wetten, dass bei gleichem Talent und gleichem Fleiss immer derjenige Mensch erfolgreicher wird, der seinen Beruf liebt versus dem der das nicht tut. Köche wie Cornelia Poletto, Christian Rach und Alfons Schubeck bringen sicher alle drei Tugenden mit und sind zurecht sehr erfolgreich. Bei Cornelia Poletto und Alfons Schuhbeck konnte ich mich davon überzeugen, bei Christian Rach gehe ich davon aus.

Wenn man sehr erfolgreich geworden ist und andere Menschen davon auch profitieren wollen, kann man sich das gut bezahlen lassen. Die bunte Markenwelt und Werbegelder, die gerne in kurzfristige Gallionsfiguren von Unternehmen gesteckt werden, machen es möglich. Nun sollte man doch aber annehmen, dass man die eigenen Aussagen, die man gegenüber  Auszubildenden, Kollegen, Freunden und in diesem Fall auch einem großen Fernsehpublikum äußert, nicht ad absurum führt, weil man es gut bezahlt bekommt.

Wie kann man sich als mehrfach ausgezeichneter Sternekoch dazu hergeben, sein Gesicht und seine Namen auf eine Tütensuppe drucken zu lassen? Mich würde auch interessieren ob Herr Rach Küchengeräte von dieser Qualität empfehlen würde, wenn er dafür keinen Scheck bekommt. Oder ob er sich diese selber nach Hause stellten würde? Wie kann eine Frau, die für wunderbare italienische Küche und tolle Weine steht, verpackten Aufschnitt empfehlen, wo Köche doch für Ihre Gäste, die Familie und sich immer nur das Beste wollen und die Wurst vom Metzger um die Ecke viel lieber mögen?

Um seine Glaubwürdigkeit zu behalten, kann es meines Erachtens nur einen einzigen Maßstab geben, wenn es um den Abschluss eines Werbevertrags geht: "Ich nutze das Produkt selber und bin begeistert davon." Wenn es Firmen gibt, die einem dafür Geld bezahlen, dann ist das wunderbar und als unternehmerisch denkender Mensch wäre das Ablehen eines solchen Angebotes in den meisten Fällen unklug.

Ich bin mir fast sicher, dass es ein paar Messer gibt, die Frau Poletto nur ungerne einem Kollegen leihen würde, Herr Schuhbeck seine Lieblingsreibe von seinem Azubi nur im Notfall benutzen lässt und Herr Rach ein Hemd besitzt, dass auf keiner Reise fehlen darf. All diese Produkte sind wahrscheinlich von Unternehmen produziert worden, die auf gute Qualität eine hohen Wert legen. Sicher haben auch die meisten dieser Unternehmen Werbebudgets, die verplant werden. Vielleicht sind diese Budgets nicht so groß, wie die von Unternehmen wie Tchibo oder Nestle, aber es wird Budgets geben. Holt Euch doch bitte lieber diese Gelder und bleibt glaubwürdig.

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Posted 7 days ago

iPad mit Induktionskochfeld

Sobald das iPad mit eingebautem Induktionskochfeld kommt, kaufe ich fünf davon. Vier als neuen Herd und eins um im neuen iBook-Store nach Kochbüchern zu stöbern.

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Posted 11 days ago

The Big Draw: Ich zeichne mir mein Dinner

Das stimmt nicht ganz, weil ich am kommenden Samstag leider keine Zeit habe an "The Big Draw" im Rahmen der Langen Nacht der Museen teilzunehmen. Aber wer von Euch Zeit hat und keine Lust auf Museen-Hopping in der Kälte mit überfüllten Shuttle-Bussen, der ist hier vielleicht richtig aufgehoben. Auf der Website von "The Big Draw" heisst es:

"Zeichenaktion mit der Künstlerin Eva Randelzhofer. Inspiriert von der Ausstellung »Koscher & Co.« können Jung und Alt gemeinsam an der überdimensionalen Festtafel das eigene Lieblingsgericht, das Traumdinner oder die exotische Wunschspeise zeichnen."

The Big Draw ist eine internationale Aktion, die es sich zum Ziel gesetzt hat Menschen zum Malen und Zeichnen anzuregen. Im letzten Jahr habe ich mit einer Freundin aktiv teilgenommen; wir haben im Foyer der Gemäldegalerie unweit des Potsdamer Platzes Montagsmaler mit den Besuchern gespielt, was viel Spaß gemacht hat. Mal abgesehen von dem Schauer, der mir über den Rücken läuft, wenn ich daran denke mich spät Abends mit hunderten von Menschen durch überfüllte Museen zu zwängen, finde ich diese Aktion, sein Lieblingsessen mit Hilfe einer Künstlerin malen zu können, toll. Viel Spaß für alle die dorthin gehen.

Die Aktion findet am kommenden Samstag, den 30.01. ab 18:00 Uhr im Jüdischen Museum Berlin statt. Das Museum befindet sich hier.

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Posted 11 days ago

Rezept: Zarter rosa Rehrücken mit Petersilienpolenta & Rotkohl-Fenchel-Salat

Es ist wieder mal Zeit für ein leckeres Stück Wild. Diesesmal habe ich Rehrücken auf dem Winterfeldmarkt bekommen und dazu einen leckeren Salat aus Rotkohl, Fenchel und Ruccola gemacht. Ein bisschen Polenta dazu und fertig ist ein wunderbares Wintergericht.


Die Einkaufliste für 2 Portionen:
300 gr Rehrücken
2 Knoblauchzehen
1 Stängel Rosmarin
300 gr Rotkohl (gehobelt)
1x Fenchelknolle (gehobelt)
 ein paar Ruccolablätter
150 gr Polenta
1 EL frisch gehackte Petersilie
2-3 EL frisch geriebenen Pecorino
Saft von einer Limone

Salz, Pfeffer, Olivenöl, Butter

So funktioniert's:
Den gehobelten Kohl und Fenchel mit dem Ruccola vermengen und mit dem Limonensaft marinieren. Salz, Pfeffer, Olivenöl und eine sehr fein gehackte Knoblauchzehe zu einem Dressing verrühren ebenfalls über den Salat geben - ziehenlassen und ggf. später nochmal abschmecken.

Das Fleisch auf einem Teller salzen und pfeffern und die Rosmarinnadeln dazu geben. Die zweite Knoblauchzehe hacken und ebenfalls auf dem Fleisch verteilen. Alles mit reichlich Olivenöl 15 Minuten marinieren. Wenn Ihr mehr Zeit habt, gerne 1-2 Stunden mit Folie abgedeckt einlegen. Den Backofen auf 100 Grad vorheizen und dann das Fleisch auf den Rost auf der mittleren Schiene reingeben. Ca. 12 Minuten braucht das Fleisch nun um rosa zu werden. Wer es lieber durch mag, lässt den Rehrücken einfach 5 Minuten länger im Ofen. Dann gibt es nur einen leichten rosa Kern.

Parallel setzt Ihr eine guten halben Liter Wasser mit Salz auf und gebt die Polenta in das kochende Wasser. Bei niedriger Temperatur und ständigem Rühren zieht die Polenta durch. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, stellt Ihr den Topf zur Seite, gebt ein bisschen Butter und den Pecorino dazu. Alles gut umrühren und bevor Ihr diese auf den Teller tut, noch die gehackte Petersilie unterheben und mit Salz und ggf. ein wenig Pfeffer abschmecken.

Das Fleisch schneidet Ihr nachdem es ein paar Minuten unter Alufolie geruht hat auf und legt es auf die Polenta. Den Salat dazu geben und fertig ist ein leckeres Wildgericht. Lasst es Euch schmecken!

Ein ähnliches Rezept mit Hirschrücken findet ihr hier.

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Rezept: Schweinefilet in Tomatensoße gegart mit Rosenkohl & Pinienkernen

Nachdem ich weiter unten erzählt habe wie man eine gute Tomatensoße herstellen kann, die auf vielerlei Arten auf Euren Tellern Verwendung finden wird, habe ich mich gleich selber dran gemacht und ein paar Schweinefilets darin gegart. Mit ein wenig Rosenkohl und Pinienkernen ergibt das ein sehr leckeres und schnelles Essen.


Die Einkaufsliste für 2 Personen:
300 gr Schweinefilet
3 Kellen Tomatensoße
300 gr Rosenkohl
Pinienkerne
Butter
Salz, Pfeffer, Olivenöl

So funktioniert's:
Ihr heizt den Backofen auf 120 Grad vor und erhitzt dabei darin die Tomatensoße in einer flachen Auflaufform. Parallel wird das Schweinefilet gesalzen und gepfeffert und mit Olivenöl eingerieben. Dieses bratet Ihr von allen Seiten 1-2 Minuten an, so dass es außen schön bräunt. Sobald die Tomatensoße im Ofen warm ist, legt Ihr die Filets oben drauf und drückt Sie ein bisschen in die Soße hinein. Den Backofen auf 100 Grad runterdrehen und die Filets ca. 15 Minuten ziehen lassen.

In der Zeit lasst Ihr den geputzten und am Strunk eingeritzten Rosenkohl in gesalzenem Wasser mit ein wenig Zucker gar ziehen. Einfach kontrollieren wann er Euch gar erscheint. Bissfest ist gut, aber speziell bei Kohl nicht jedermanns Sache. Sobald Ihr den Rosenkohl soweit habt, gießt Ihr das Wasser ab, gebt Butter in den Topf und stellt diesen auf den Herd bei niedriger Temperatur zurück. Den Kohl und die Pinienkerne gebt Ihr dazu und lasst alles ein bisschen anziehen. Sobald die Kerne ein bisschen Farbe bekommen nehmt Ihr den Topf von der Platte und richtet Euch zwei schöne Teller an. Erst Die Tomatensoße, dann das Fleisch und zum Schluss ein bisschenRosenkohl und Pinienkerne darauf geben.

Wichtig ist es wie immer das Fleisch ein paar Minuten unter Alufolie ruhen zu lassen, dann bleibst es rosa und der Fleischsaft bleibt da wo er hingehört - im Fleisch. Viel Spaß beim nachkochen und lasst es Euch schmecken!

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Posted 17 days ago