Rezept: Seebarsch mit Koriander-Kreuzkümmel-Marinade

Fisch, in diesem Falle Seebarsch, gelingt mit dieser Methode immer, bisher zumindest. Der Fisch bleibt saftig, nimmt alle zugegebenen Aromaten auf und das Ergebnis ist schlicht lecker. Neben dem frischem Fisch, sind die wichtigsten Zutaten hierfür allerdings nicht geniessbar: Sehr nasses Zeitungspapier & Küchengarn. Von vorn:

Seebarsch

Zunächst säubert man den Seebarsch gründlich und tupft ihn trocken. Dann schneidet man ein paar Schlitze in den Fisch auf beiden Seiten und macht sich an die Marinade. Diese besteht aus reichlich Olivenöl, Salz, Pfeffer, frisch gehacktem Koriander, Knoblauchstückchen und gemahlenem Kreuzkümmel. Diese verrührt man ordentlich und verteilt sie über alle Seiten und in den Bauch des Fisches. Sorgt unbedingt dafür, dass die Marinade auch in die Schlitze fließt. Nun legt man jeden Fisch einzeln auf ein Blatt Zeitungspapier und wickelt diesen fest darin ein, bevor man mit Küchengarn das Papier festbindet. Unter laufendem Wasser durchnässt man das Papier nun ordentlich und legt den Fisch auf den Rost bei 180 Grad in den Ofen. Schaut nach 10 Minuten mal in den Ofen, ob das Papier braun wird, dann hat man zu wenig Wasser genommen und muss noch einmal das Zeitungspapier benässen. Nach 20 Minuten ist der Fisch fertig. Lasst es Euch schmecken!


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Schneller Nudelteller: Penne mit roten Zwiebeln, Petersilie und Knoblauch

Du hast eigentlich nichts mehr in der Küche, Dein Kühlschrank gähnt Dich müde an und vor die Tür zum Einkaufen magst Du auch nicht mehr so recht. Du suchst also die letzten Krümel zusammen, die Du finden kannst. Manchmal entstehen daraus dann ganz schlimme Kombinationen, die eigentlich kein Mensch essen kann und manchmal sehr schmackhafte Dinge, die Du gerne wieder kochst. Bei mir ist dieses mal etwas leckeres dabei herausgekommen. Alles was Du brauchst, sind ein paar Nudeln (hier: Penne), eine (rote) Zwiebel, zwei Stängel Petersilie, eine Knoblauchzehe, ein bisschen Olivenöl und Käse. Ich hatte noch Pecorino im Haus, wobei Parmesan oder ein anderer Hartkäse genauso gut funktionieren werden.

Penne_zwiebeln_petersilie_knob

Die Nudeln habe ich in ordentlich gesalzenem Wasser gekocht bis diese fast gar waren und in der Zwischenzeit eine Pfanne mit ein bisschen Olivenöl aufgesetzt. Darin habe ich die sehr klein geschnittenen Stiele der Petersilie und Zwiebelringe mit dem Knoblauch angedünstet (glasig werden lassen nicht braun). Sobald die Nudeln soweit waren, habe ich einen Schuss vom Nudelwasser in die Pfanne getan, die Nudeln dazugegeben und alles auf auf hoher Temperatur noch einmal eine Minute vermengt. Den Käse und die gehackten Petersilieblätter darübergeben entstand so ein sehr leckeres Resteessen, was ich sicher wieder kochen werde, auch wenn mein Kühlschrank dann vielleicht ein paar andere Dinge zu bieten haben wird. Lasst es Euch schmecken!


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Rezept: Hüftsteak vom Rind rückwärts gebraten

Am 23.12. jeden Jahres feiern wir den Geburtstag einer Freundin von mir. Traditionell treffen sich dort immer eine ganze Menge alte Bekannte und viele Freunde, die nicht nur wegen dieses Geburtstages, sondern auch wegen des anstehenden Weihnachtsfestes in der Heimat sind. Ein Freund sprach mich bei Bier und Zigarette in der Kälte auf der Veranda auf meinen Blog an und meinte es würde das ja alles ganz nett finden, aber es würde ihn nerven, wenn er ständige updates bekäme "wie man Kartoffeln links herum anbrät und am nächsten Tag rechts herum anbrät und am dritten Tag dann vielleicht von oben anbrät". Ich habe darauf hin nicht nur meinen Blog noch einmal durchgeschaut (man erfährt solche Dinge bisher nicht), sondern auch ein bisschen recherchiert, ob man etwas rückwärts oder seitwärts anbrät. Und siehe da ich bin bei Kolja Kleeberg, Chefkoch des Sternerestaurants Vau in Berlin fündig geworden.

Der Mann brät seine Steaks rückwärts.

Hierbei handelt es sich um die Umkehrung des normalen Ablaufes, wie ihn die meisten kennen: Anbraten in der Pfanne und dann im Ofen ziehen lassen. Der Sternekoch sagt, Fleisch hat keine Poren, die sich beim anbraten schliessen müssen, sondern Fasern. Also legt er sein Steak zuerst in den Ofen und bräunt es hinterher in Butter und Öl in der Pfanne, bevor er es serviert. Das musste ich doch mal probieren...

Steak_mit_tomaten_und_knoblauc

Ich habe also meine Ofen auf 60 Grad eingestellt, ein 220 gr Huftsteak mit Öl und ein bisschen schwarzem Pfeffer eingerieben. Dieses auf ein Stück Backpapier auf den Rost gelegt und ein Rosmarinzweig, sowie eine waagerecht halbierte frische Knoblauchknolle auf das Steak gelegt. 50 Minuten ist das Fleisch im Ofen geblieben und es hat nur sehr wenig Saft verloren. Danach samt Rosmarinzweig und Knoblauchknolle in die heiße Pfanne, salzen und von jeder Seite 1 Minute bräunen lassen. Zum Schluss ein paar halbierte Kirschtomaten und Schalottenringe mit in die Pfanne geben, salzen, pfeffern und servieren. Das Steak ist traumhaft saftig geblieben, aussen braun und innen rosa, wie es sein soll. Die Tomaten geben eine gute Säure und der Knoblauch ist wunderbar süß und man kann die halbierten Zehen aus der Knolle knabbern. Jetzt hat mein Kumpel recht. Im Blog kann man nachlesen wie man ein Steak rückwärts brät und ich finde das eigentlich ganz gut. Lasst es Euch schmecken!

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