Einfacher Spargel aus dem Backofen

Spargel_kotellette

Spargel muß man nicht kochen und bekommt trotzdem lecker gegartes Gemüse sehr einfach auf den Tisch. Ich habe im vergangenen Jahr das erste mal Spargel im Backofen gemacht und war hellauf begeistert. Das Aroma bleibt voll erhalten und verschwindet nicht zu großen Teilen im Kochwasser. Außerdem muss man hinterher einen Topf weniger spülen. Pro Portion braucht man dafür:

500 gr weissen Spargel
1 EL Butter
1/8 Zitrone
Salz, Pfeffer, frischen Basilikum
1m Alufolie

So funktionierts:
Den Spargel wird vorbereitet, indem man ihn schält und die unteren Enden ca. 2-3 cm abschneidet. Jetzt wird kurz gebastaelt: Ihr nehmt Euch die Alufolie und faltet Sie 2x zur Hälfte so dass ca. ein 25cm Alufolie in vier Lagen vor Euch liegen. Jetzt werden die Seiten jeweils zweimal fest gefaltet und Ihr habt eine dichte Tasche mit doppelter Aussenwand vor Euch liegen. In die noch offene Seite gebt Ihr die Spargelstangen, die Butter in 2-3 Flocken aufgeteilt, Salz, Pfeffer und die Zitrone. Nun verschliesst Ihr noch die letzte offene Seite der Alu-Tasche durch 2-3 enges falten... und fertig. Die Tasche tut Ihr nun auf den Rost in den Ofen bei ca. 200 Grad und wartet je nach Spargeldicke rund 18-20 Minuten. Wenn Ihr die Tasche später öffnet seit vorsichtig, denn da kommt sehr heisser Dampf hinaus, der im Übrigen wunderbar nach Spargel duftet und die Küche in den place-to-be verwandelt.

Das Gemüse richtet Ihr dann samt aller Flüssigkeit und Butter aus der Tasche auf dem Teller an und hackt ein bisschen frischen Basilikum darüber. Ich habe mir dazu noch ein Schweinekotelett in der Pfanne gegrillt, was ich vor dem servieren mit einer halben Knoblauchzehe und ein bisschen Butter abgerieben habe. Wenn Ihr es nachkocht: Lasst es Euch schmecken!

Weitere Spargelrezepte:
Spargel mit neuen Kartoffeln & Schinken

Spargelsalat mit Orangenfilets & Pinienkernen
Spargelrisotto mit Thunfisch

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Rezept: Kotelett mit scharfem Kürbis und Salat und ein paar Fotos aus der Kürbiszeit in Berlin

Derzeit kommt man um Kürbisse gar nicht herum. Ich wills auch gar nicht. Ich finde es sind so unglaublich wie viele verschiedene Sorten man bei uns bekommt und was man daraus alles machen kann. In den Fotos findet Ihr ein paar Schnappschüsse, die innerhalb einer Woche in Berlin entstanden sind. X Sorten sind auf den Märkten und an den Strassenständen zu finden. Oft gibt es noch leckere Chutneys oder Saft oder Marmelade aus eigener Herstellung dazu. Eine Empfehlung will ich hier loswerden: Emmas Küche. Da kommt nichts anderes ins Glas als Natur pur: Keine Che­mie, keine Bin­de­mit­tel, keine Farb­stof­fe, keine Ge­lier­mit­tel. Und das schmeckt man. Das auf den Fotos abgebildete Kürbischutney ist der Hit. Das schmeckt tatsächlich phänomenal und ich habs einfach mal mitgenommen, weil ich an Ihrem Stand vor dem Südwind in der Akazienstrasse eine sehr leckere Kürbissuppe mit einem Scampi-Spieß bekommen habe (siehe Fotos) - naja und weil die da so nett waren auch :-). Hier ist ein sehr einfaches Kürbisrezept - Schweinekotelett mit Salbei und scharfem Ofenkürbis + Salat

Die Zutaten für 2 Personen:

2 Schweinekoteletts
4 Salbeiblätter
1 Hokkaido-Kürbis
3 Kartoffeln
Salat

2 Zacken Sternanis
1/2 TL Kreuzkümmel
ein bisschen Zimt
1 TL Koriander
1-2 getrocknete Chilischoten
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Und so funktioniert's:

Den Ofen auf 200 Grad / Umluft vorheizen. Den Kürbis halbieren und mit einem Löffel die Kerne gründlich entfernen. Dann den Kürbis in Spalten schneiden und auf einem Backblech verteilen (beim Hokkaido kann man die Schale mitessen). Die Kartoffeln schälen, ebenfalls in Spalten schneiden und auch auf dem Blech verteilen. Alles zusammen mit Olivenöl benetzen. Im Mörser die Gewürze zu Pulver verarbeiten. Am besten nimmt man als Salz ein Meersalz, weil das ein bisschen wie Schleifpapier wirkt - ist aber nicht kriegsentscheidend. Die Gewürzmischung über dem Kürbis und den Kartoffeln verteilen und mit den Händen unterheben. Für 20 Minuten in den Ofen geben, bis dei Kartoffeln ein bisschen braun werden und der Kürbis schwitzt und anfängt ein paar Blasen zu bilden.

Die Koteletts mit Olivenöl Salz und Pfeffer einmassieren und je zwei Sabeiblätter drauf drücken. Die Pfanne gut erhitzen und die Koteletts von jeder Seite 3 Minuten braten bis es ein paar schöne braune Stellen gibt. Je nach Größe der Koteletts variiert hier die Bratzeit. Das findet Ihr raus. Dass der Salbei dabei im Übrigen meistens sehr dunkel wird macht nichts. Den kann man essen, braucht man aber nicht. Der Geschmack sollte während des bratens eh schon in das Fleisch gezogen sein.

Legt auf zwei große Teller einen Haufen Kürbis-Kartoffel-Mix, das Fleisch darauf und eine Handvoll Salat, den Ihr vielleicht noch habt dazu. Lecker ist ein Dressing aus Öl, Essig, Salz, Pfeffer und ein bisschen Senf - das passt hervorragend zum Schwein und der gut gewürzte Kürbis braucht auch ein bisschen Kontra.

Guten Appetit!

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