Rezept: Oregano-Risotto mit gebratenem Hähnchen, Tomaten und Zwiebeln

Sehr ausführlich habe ich vor einigen Wochen schon mal eine Anleitung für gutes Risotto gemacht. Risotto ist so eines dieser Gerichte was man wohl sehr oft machen muss, bis man den Dreh raus hat, denn hier geht es am Ende oft nur noch um den richtigen Zeitpunkt, wann man dies von der Hitze nimmt und mit dem Käse nachziehen lässt. Dieses Timing entscheidet oft über lecker oder matschig. Also einfach immer mal wieder machen und irgendwann hat man den Dreh raus. Ich habe gestern diese Hühnerbrühe ausgesetzt und mache damit heute dieses Risotto - gleichzeitig kommen noch ein paar Fleischstücke vom Huhn oben drauf, was gestern so lange vor sich hin gesimmert hat.


Die Einkaufsliste für 2 Personen:

150 gr Risottoreis
1 Schalotte (gewürfelt)
1 Knoblauchzehe (gehackt)
1 EL Sellerie (gewürfelt)
1/2 Glas Weißwein
1 Liter Gemüsebrühe (heiß)
Eine große Handvoll alten Pecorino
Salz, Pfeffer, Olivenöl, Oregano

Für dieses Risotto braucht man zusätzlich ein bisschen Hähnchenfleisch, ein paar Kirschtomaten, eine große Zwiebel in Streifen geschnitten und süßes Paprikapulver.

So gehts:
Einen großen Topf mit Olivenöl aufsetzen. Die Schalotten- und Selleriewürfel glasig anschwitzen. Den Knoblauch dazugeben und kurz darauf alles mit dem Weißwein ablöschen. Wenn der Wein fast komplett einreduziert ist den Reis dazugeben & glasig werden lassen. Danach heiße Brühe dazugeben bis der Reis bedeckt ist. Auf leichter Hitze und mit viel Geduld beim Umrühren ein paar mal Brühe aufgießen bis der Reis noch bissfest ist und es noch ein bisschen Brühe im Topf gibt - diesen Zeitpunkt richtig einzuschätzen, entscheidet wie oben schon mal erwähnt oft allein über die richtige Konsistenz, die das Risotto bekommt. Den Topf von der Herdplatte nehmen und ein paar Minuten die Brühe weiter einziehen lassen. Jetzt den Käse sehr fein in das Risotto reiben und unterheben - gleiches mit ca. 2 TL frisch gehacktem Oregano machen. Abschmecken, wobei in Brühe und Käse viel Salz sind, also vorsichtig sein...

Für diese Variante des Reisgerichtes legt Ihr auf das fertige Risotto eine Hand voll Kirschtomaten. Diese werden einfach nur durch die Hitze im Topf aufgewärmt, bleiben knackig und platzen nicht. In einer Pfanne schwitzt Ihr jetzt die Zwiebelstreifen an, gebt das Hähnchenfleisch dazu und würzt mit Oregano, ein bisschen süßem Paprikapulver, sowie Salz und Pfeffer.

Jetzt nur noch anrichten und fertig ist ein leckeres Abendessen. Lasst es Euch schmecken!

Hier findet Ihr: Risotto mit rosa Kalbsfilet
Hier findet Ihr: Scharfes Hähnchen mit Bohnensalat

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Schneller Nudelteller: Penne mit roten Zwiebeln, Petersilie und Knoblauch

Du hast eigentlich nichts mehr in der Küche, Dein Kühlschrank gähnt Dich müde an und vor die Tür zum Einkaufen magst Du auch nicht mehr so recht. Du suchst also die letzten Krümel zusammen, die Du finden kannst. Manchmal entstehen daraus dann ganz schlimme Kombinationen, die eigentlich kein Mensch essen kann und manchmal sehr schmackhafte Dinge, die Du gerne wieder kochst. Bei mir ist dieses mal etwas leckeres dabei herausgekommen. Alles was Du brauchst, sind ein paar Nudeln (hier: Penne), eine (rote) Zwiebel, zwei Stängel Petersilie, eine Knoblauchzehe, ein bisschen Olivenöl und Käse. Ich hatte noch Pecorino im Haus, wobei Parmesan oder ein anderer Hartkäse genauso gut funktionieren werden.


Die Nudeln habe ich in ordentlich gesalzenem Wasser gekocht bis diese fast gar waren und in der Zwischenzeit eine Pfanne mit ein bisschen Olivenöl aufgesetzt. Darin habe ich die sehr klein geschnittenen Stiele der Petersilie und Zwiebelringe mit dem Knoblauch angedünstet (glasig werden lassen nicht braun). Sobald die Nudeln soweit waren, habe ich einen Schuss vom Nudelwasser in die Pfanne getan, die Nudeln dazugegeben und alles auf auf hoher Temperatur noch einmal eine Minute vermengt. Den Käse und die gehackten Petersilieblätter darübergeben entstand so ein sehr leckeres Resteessen, was ich sicher wieder kochen werde, auch wenn mein Kühlschrank dann vielleicht ein paar andere Dinge zu bieten haben wird. Lasst es Euch schmecken!


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Leckerer Teller: Wachteln aus dem Ofen mit Rotweinzwiebeln und Mais

Ein schneller Grillteller, den man ganz einfach im Ofen mit Grillfunktion machen kann. Das Silberbesteck von Oma und Opa, was über die Feiertage ja fast täglich auf dem Tisch war, kann im Schrank bleiben, denn es darf mit den Fingern gegessen werden.

Pro Person braucht man dafür:

2 Wachteln
1 Rote Zwiebel
1 Glas Rotwein
1 Maiskolben
Butter
getr. Thymian, Salz, Pfeffer, Olivenöl

So einfach geht's:

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. In der Zwischenzeit die Wachteln putzen und mit Küchenpapier trockentupfen. Rundherum und innen salzen, pfeffern und mit Thymian und Olivenöl einreiben. Die Zwiebel in vier breite Ringe schneiden und in einer feuerfesten Schüssel auslegen. Auf die Zwiebel legt man die Wachteln und gießt den Rotwein soweit in die Schüssel, dass die Zwiebeln komplett darin abtauchen. Die Schüssel kommt nun für 15 Minuten in den Ofen. In dieser Zeit zieht der Rotwein in die Zwiebeln und gibt den jetzt süßen Ringen ein fantastisches Aroma. Die Maiskolben kochen Sie in dieser Zeit in gesalzenem Wasser gar. Nach 15 Minuten die Grillfunktion des Ofens anstellen und die Maiskolben mit hineinlegen. Auf die Maiskolben und die Wachteln gebt Ihr eine ordentliche Flocke Butter und lasst den Ofen noch fünf Minuten an. Danach könnt Ihr alles auf eine Teller legen und losfuttern. Da man hier auf Besteck gerne verzichten kann, solltet Ihr die Servietten nicht vergessen, denn so einfach wie das mit dem Mais und den Wachteln ist, desto glitschiger kann es mit den Zwiebeln sein. Lasst es Euch schmecken!

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