Tomaten. Oder wenn Hühnerbeine Nebensache werden
Ich bin süchtig nach Tomaten. Gesalzen, mit Büffelmozzarella der beim Aufbrechen fast zerfließt, mit knallgrünen Basilikumblättern oder getrocknetem Oregano. Als Salat ein fast dauerhafter Begleiter meiner Essen. Zur Brotzeit als Auf- oder Beilage, als herzhafte Suppe mit altbackenem Brot vermengt oder als eiskalte Consommé mit einem Schuss Vodka & ein paar Thymianblüten. Klassisch als Tomatensoße, mit der man unglaublich viele Dinge anstellen kann, wenn man ein Grundrezept nutzt, was einem als Basis dient.
Tomaten zu etwas noch besserem zu machen, als sie es schon sind, ist nicht so schwer: Die Tomaten aufschneiden, in ein Sieb geben und kräftig salzen. 3-4 Minuten das Wasser was durch das Salz gelöst wird abtropfen lassen. In einer Schüssel ein bisschen Pfeffer, einen Schuss Essig dazugeben und reichlich Olivenöl dazugeben. Im Prinzip braucht man nun nichts mehr zu tun, als diese Tomaten ein wenig kalt zu stellen und zu servieren. Durch die Zugabe von frischem Basilikum, getrocknetem Oregano oder Thymian kann man alleine so schon drei völlig unterschiedliche Salate draus machen. Man kann jede dieser Mischungen auch unter einen Berg Pasta heben, den man in der Zwischenzeit gekocht hat und so ein fast schon leicht daherkommendes Sommerlunch servieren. In Begleitung von Schweinekotelett passt gehackter Salbei in die Tomaten und wenn Ihr ein Lammkarree zubereitet, dann empfehle ich Thymian oder Rosmarin. Wobei der Salat eine Minute in der heißen Pfanne durchgeschwenkt werden kann, so daß dieser lauwarm mit dem Fleisch serviert wird.
