Rezept: Seebarsch mit Koriander-Kreuzkümmel-Marinade

Fisch, in diesem Falle Seebarsch, gelingt mit dieser Methode immer, bisher zumindest. Der Fisch bleibt saftig, nimmt alle zugegebenen Aromaten auf und das Ergebnis ist schlicht lecker. Neben dem frischem Fisch, sind die wichtigsten Zutaten hierfür allerdings nicht geniessbar: Sehr nasses Zeitungspapier & Küchengarn. Von vorn:


Zunächst säubert man den Seebarsch gründlich und tupft ihn trocken. Dann schneidet man ein paar Schlitze in den Fisch auf beiden Seiten und macht sich an die Marinade. Diese besteht aus reichlich Olivenöl, Salz, Pfeffer, frisch gehacktem Koriander, Knoblauchstückchen und gemahlenem Kreuzkümmel. Diese verrührt man ordentlich und verteilt sie über alle Seiten und in den Bauch des Fisches. Sorgt unbedingt dafür, dass die Marinade auch in die Schlitze fließt. Nun legt man jeden Fisch einzeln auf ein Blatt Zeitungspapier und wickelt diesen fest darin ein, bevor man mit Küchengarn das Papier festbindet. Unter laufendem Wasser durchnässt man das Papier nun ordentlich und legt den Fisch auf den Rost bei 180 Grad in den Ofen. Schaut nach 10 Minuten mal in den Ofen, ob das Papier braun wird, dann hat man zu wenig Wasser genommen und muss noch einmal das Zeitungspapier benässen. Nach 20 Minuten ist der Fisch fertig. Lasst es Euch schmecken!


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Posted 3 days ago

Salatrezept: Weiße Rüben & Karotten mit Petersilie

Am Wochenende haben wir als Beilage zu Seebarsch einen sehr einfachen Salat gemacht, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Als Beilage für 4 Personen braucht Ihr dafür:

6 Karotten
2 weiße Rüben
4 Stängel Petersilie
1 TL gemahlenen Kreuzkümmel
Salz, Olivenöl, Weißweinessig

So funktioniert's:
Karotten & Rüben schälen und mit dem Sparschäler einfach weiter dünne Streifen runterschälen. Die Rüben in eine Schüssel geben, die Karottenstreifen mit Olivenöl, einer Prise Salz und dem Kreuzkümmel vermengen. Alles kurz in die Pfanne bei niedriger Hitze geben - 2 Minuten reichen vollkommen aus. Dann gebt Ihr die Karotten zu den Rüben, einen Schuss Essig dazu und vermengt alles ordentlich. Die gehackten Petersilienblätter obendrauf, fertig. Wie man auf dem Foto erkennen kann, haben wir noch ein bisschen Salz dazu gegeben. Lasst es Euch schmecken!


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Posted 7 days ago

Valentinstag: Spargel-Risotto mit Zuckerschoten auf Rote-Beete-Carpaccio mit süßem & scharfen Thunfisch

Puuuuhhh, kürzer habe ich den Namen nicht hinbekommen. Nachdem mir Anfang der Woche Kira Song per Tweet mitteilte, dass es einen Kochwettbewerb gibt, bei dem man neben einer Flipcam auch ein Wellness-Wochenende gewinnen kann, war ich quasi gezwungen mitzumachen und einen Vorschlag für eine Valentinstags-Gericht einzureichen. Nicht wegen des Wochenendes, was ich zweifels ohne großartig finde, sondern vielmehr wegen der Flipcam. Dieses kleine Gerät steht schon lang auf meiner Wunschliste und vielleicht klappt es ja nun hier. Ich bin zu einem bunten und alle Geschmackssinne anregenden Teller gekommen, den ich sehr lecker finde. Leicht ist das Gericht auch, ich habe diesen Teller hier nämlich soeben verspeist und weiß was auf Euch Nachkochende zukommt: Leckeres.


Das sind die Zutaten für 2 Teller:
180 gr Risottoreis
1 EL Parmesan
1 rote Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1 Glas Weisswein
1 Hand voll Zuckerschoten, längs geschnitten
Spargelbrühe
200 gr Thunfisch, gewürfelt
Abrieb einer halben Zitronenschale
1 Stück Schale der Zitrone
1 getrocknete Chili
3 Korianderkörner
Blätter von drei Zweigen Thymian
100 gr getr. Cranberries
2 Gläser Rotwein
1 EL Honig
1 Sternanis
1 große Rote Beete
Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamico

So kocht man das:
Als erstes macht man die scharfe und die süße Soße. Die Süße zuerst: Man gibt den Rotwein mit der Hälfte der Zwiebel, den Cranberries, dem Honig, dem Sternanis und ein wenig Salz in einen Topf und lässt den Rotwein auf niedriger Hitze einreduzieren. Das Stück Zitronenschale, was man einfach mit einem Sparschäler von der Zitrone abziehen kann, gibt man nur für die letzten Minuten dazu. Wenn der Wein fast vollständig einreduziert ist, fischt man die Zitronenschale und den Sternanis wieder hinaus und mixt  die Masse mit dem Zauberstab einmal durch. Eventuell muss man mit Honig/Salz eine wenig nacharbeiten.

Die scharfe Soße wird im Mörser gemacht, dazu gibt man die Chili mit dem Koriander, Salz und ein bisschen Pfeffer in den Mörser und verarbeitet alles zu einem feinen Pulver. Dann den Zitronenabrieb, die Hälfte des Thymian und ein wenig Olivenöl dazugeben und alles zu einer flüssigen Paste verrühren.

Nun setzt man für das Risotto den Knoblauch mit der Hälfte der roten Zwiebel in Olivenöl auf. Bei mittlerer Hitze lässt man alles glasig werden und gibt dann den Reis für ein paar Minuten dazu und rührt vorsichtig um. Dann wir das Gemisch mit dem Weisswein abgelöscht und der Wein reduziert ein. Danach gibt man nach und nach warme Spargelbrühe hinzu. Ich habe da noch einige Vorräte aus der letzten Spargelsaison im vergangenem Jahr im Tiefkühlfach. Man bekommt die Brühe aber auch zu kaufen. Die Brühe gibt man solange hinzu, bis der Reis fast fertig ist. Dann kommt der Parmesan hinzu und auch die Zuckerschoten. Alles unterheben und den geschlossenen Topf von der Hitze nehmen. Der Rest, also das letzte Garen des Risotto und das garziehen der Schoten passiert jetzt mit der Hitze im Topf, da braucht es keine Herdplatte mehr. Eventuell noch ein bisschen Salz vor dem anrichten hinzugeben.

In der Zeit in der das Risotto zieht kümmert Ihr Euch um das rote-Beete-Carpaccio. Dazu schält Ihr die rohen Rote Beeten so rund wie es geht und hobelt Euch dann feine runde Scheiben hinunter, Diese Scheiben werden vorsichtig mit Salz & Pfeffer, der anderen Hälfte des Thymian und einem Schuß Balsamico mariniert.

Jetzt muss nur noch der Thunfisch gemacht werden. Dazu legt Ihr die mit Olivenöl eingeriebenen Thunfischwürfel in eine Grillpfanne und brät diese 30-40 Sekunden auf große Hitze. Nur so lang, bis ca. ein drittel des Fisches weiße Farbe annimmt. Raus aus der Pfanne, wenig auf der Bratseite mit dem Grillmuster salzen und einfach auf einem Brett ruhen lassen.

Für das Anrichten nehmt Ihr Euch einen Teller und legt dort kreisförmig die Scheiben der Rote Beete aus. In die Mitte kommt ein Klecks von dem nun durchgezogenen Risotto. Darauf legt Ihr den Thunfisch und gebt auf die Stückchen abwechselnd ein paar Tropfen der Soße.

Bleibt mir nur noch eins: Einen schönen Valentinstag und lasst es Euch schmecken!

Falls von Euch auch noch jemand beim Wettbewerb mitmachen möchte oder ein paar andere Valentinstagsgerichte ansehen will, hier geht es zur Aktion.

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"Einmal Pommes Frites mit Frikadellen, bitte..."

Den Satz hört man eigentlich nur an der Pommesbude. Und ich wollte unbedingt genau das heute Abend essen, nur war keine solche Bude in Laufweite und man kann sich das so schnell und simpel selber machen, dass ich genau das tat.


Auch wenn es einige Buden gibt, an denen man wirklich sehr leckere Pommes Frites bekommt, hervorragende Bratwurst und saftige Frikadellen, ist es einfach etwas ganz anderes sich solch einen Snack zu Hause zu machen. Der Spielraum, den man hat, ist schlicht viel größer und man kann aus einem schnellen Mittagessen auf die Hand, die solche Gerichte üblicherweise darstellen, ein ganz schmackhaftes Abendessen machen. Kein Gourmetessen, wie wir es am letzten Wochenende noch veranstaltet haben, aber eben ein leckeres Abendessen.

Man braucht dazu folgende Zutaten (2 Personen):

250 gr Rinderhack
2 Scheiben altbackenes Weißbrot ohne Rand, sehr klein gewürfelt
1 Ei
1 EL geriebenen Hartkäse (Parmesan, Pecorino, o.ä.)
1 TL Thymianblätter
1 TL Abrieb von der Zitronenschale
2 EL Semmelbrösel
300 gr Kartoffeln, geschält und gestiftet
Salz, Pfeffer, Olivenöl

So funktionierts:
Die Kartoffeln bei 180 Grad im Ofen garen bis sie schöne braune Stellen bekommen. Das dauert ca. 20 Minuten, aber passt auf, denn hier wird aus schön braun gerne mal schön schwarz. Während die Kartoffeln im Ofen sind, mischt Ihr Euch die Masse für die Frikadellen aus Rinderhack, Brot, Ei, Käse, Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und dem größten Teil des Thymian. Alles gut mit der Hand durchkneten und dann ein paar Frikadellen daraus in der Hand formen. Die Frikadellen in Semmelbrösel wenden.

Die Frikadellen werden nun auf mittlerer Hitze in reichlich Olivenöl gebraten, bis sie rundum eine schöne braune Farbe haben. das dauert in der Regel 8-10 Minuten, je nachdem wie groß Eure Frikadellen ausfallen.

Mit ein bisschen frischem Thymian, Olivenöl und reichlich Salz richtet man die Pommes Frites an und legt die Frikadellen mit Ketchup dazu auf den Teller. Lasst es Euch schmecken!


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Rezept: Zarter rosa Rehrücken mit Petersilienpolenta & Rotkohl-Fenchel-Salat

Es ist wieder mal Zeit für ein leckeres Stück Wild. Diesesmal habe ich Rehrücken auf dem Winterfeldmarkt bekommen und dazu einen leckeren Salat aus Rotkohl, Fenchel und Ruccola gemacht. Ein bisschen Polenta dazu und fertig ist ein wunderbares Wintergericht.


Die Einkaufliste für 2 Portionen:
300 gr Rehrücken
2 Knoblauchzehen
1 Stängel Rosmarin
300 gr Rotkohl (gehobelt)
1x Fenchelknolle (gehobelt)
 ein paar Ruccolablätter
150 gr Polenta
1 EL frisch gehackte Petersilie
2-3 EL frisch geriebenen Pecorino
Saft von einer Limone

Salz, Pfeffer, Olivenöl, Butter

So funktioniert's:
Den gehobelten Kohl und Fenchel mit dem Ruccola vermengen und mit dem Limonensaft marinieren. Salz, Pfeffer, Olivenöl und eine sehr fein gehackte Knoblauchzehe zu einem Dressing verrühren ebenfalls über den Salat geben - ziehenlassen und ggf. später nochmal abschmecken.

Das Fleisch auf einem Teller salzen und pfeffern und die Rosmarinnadeln dazu geben. Die zweite Knoblauchzehe hacken und ebenfalls auf dem Fleisch verteilen. Alles mit reichlich Olivenöl 15 Minuten marinieren. Wenn Ihr mehr Zeit habt, gerne 1-2 Stunden mit Folie abgedeckt einlegen. Den Backofen auf 100 Grad vorheizen und dann das Fleisch auf den Rost auf der mittleren Schiene reingeben. Ca. 12 Minuten braucht das Fleisch nun um rosa zu werden. Wer es lieber durch mag, lässt den Rehrücken einfach 5 Minuten länger im Ofen. Dann gibt es nur einen leichten rosa Kern.

Parallel setzt Ihr eine guten halben Liter Wasser mit Salz auf und gebt die Polenta in das kochende Wasser. Bei niedriger Temperatur und ständigem Rühren zieht die Polenta durch. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, stellt Ihr den Topf zur Seite, gebt ein bisschen Butter und den Pecorino dazu. Alles gut umrühren und bevor Ihr diese auf den Teller tut, noch die gehackte Petersilie unterheben und mit Salz und ggf. ein wenig Pfeffer abschmecken.

Das Fleisch schneidet Ihr nachdem es ein paar Minuten unter Alufolie geruht hat auf und legt es auf die Polenta. Den Salat dazu geben und fertig ist ein leckeres Wildgericht. Lasst es Euch schmecken!

Ein ähnliches Rezept mit Hirschrücken findet ihr hier.

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Rezept: Schweinefilet in Tomatensoße gegart mit Rosenkohl & Pinienkernen

Nachdem ich weiter unten erzählt habe wie man eine gute Tomatensoße herstellen kann, die auf vielerlei Arten auf Euren Tellern Verwendung finden wird, habe ich mich gleich selber dran gemacht und ein paar Schweinefilets darin gegart. Mit ein wenig Rosenkohl und Pinienkernen ergibt das ein sehr leckeres und schnelles Essen.


Die Einkaufsliste für 2 Personen:
300 gr Schweinefilet
3 Kellen Tomatensoße
300 gr Rosenkohl
Pinienkerne
Butter
Salz, Pfeffer, Olivenöl

So funktioniert's:
Ihr heizt den Backofen auf 120 Grad vor und erhitzt dabei darin die Tomatensoße in einer flachen Auflaufform. Parallel wird das Schweinefilet gesalzen und gepfeffert und mit Olivenöl eingerieben. Dieses bratet Ihr von allen Seiten 1-2 Minuten an, so dass es außen schön bräunt. Sobald die Tomatensoße im Ofen warm ist, legt Ihr die Filets oben drauf und drückt Sie ein bisschen in die Soße hinein. Den Backofen auf 100 Grad runterdrehen und die Filets ca. 15 Minuten ziehen lassen.

In der Zeit lasst Ihr den geputzten und am Strunk eingeritzten Rosenkohl in gesalzenem Wasser mit ein wenig Zucker gar ziehen. Einfach kontrollieren wann er Euch gar erscheint. Bissfest ist gut, aber speziell bei Kohl nicht jedermanns Sache. Sobald Ihr den Rosenkohl soweit habt, gießt Ihr das Wasser ab, gebt Butter in den Topf und stellt diesen auf den Herd bei niedriger Temperatur zurück. Den Kohl und die Pinienkerne gebt Ihr dazu und lasst alles ein bisschen anziehen. Sobald die Kerne ein bisschen Farbe bekommen nehmt Ihr den Topf von der Platte und richtet Euch zwei schöne Teller an. Erst Die Tomatensoße, dann das Fleisch und zum Schluss ein bisschenRosenkohl und Pinienkerne darauf geben.

Wichtig ist es wie immer das Fleisch ein paar Minuten unter Alufolie ruhen zu lassen, dann bleibst es rosa und der Fleischsaft bleibt da wo er hingehört - im Fleisch. Viel Spaß beim nachkochen und lasst es Euch schmecken!

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Posted 1 month ago

Rustikale Tomatensoße aus dem Ofen. Die Basis für so vieles...

Wer einmal herausgefunden hat wie man eine wirklich leckere Tomatensoße kocht, sollte sich das Rezept unbedingt aufschreiben. So etwas Simples schmeckt richtig zubereitet einfach lecker und man kann mit einer Basis-Soße so vieles machen. Auch hier gilt: Einfach gleich viel mehr machen, als man für die bevorstehende Mahlzeit braucht und den Rest einfrieren. Tomatensoße kann man wunderbar aufwärmen und jederzeit einsetzen. Weiter unten schreibe ich ein paar Variationen auf. Das Basisrezept sieht bei mir so aus:

Die Einkaufsliste:
1 kg Tomaten (gerne sehr reif)
2 Dosen gehackte Tomaten (a 400 gr.)
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Glas Weißwein
1 EL getr. Oregano
Salz, Pfeffer, Olivenöl

So funktionierts:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen. Darauf die gewürfelten Tomaten, den grob gehackten Knoblauch und eine halbe ebenfalls grob gehackte Zwiebel gut durchgemischt verteilen. Reichlich Salz und Pfeffer dazugeben, den kompletten Oregano darauf verteilen und ein paar kräftige Schüsse Olivenöl dazugeben. Alles ordentlich vermengen und die Aromen für 15-20 Minuten im Ofen das tun lassen, was Sie am besten können: sich ausbreiten und miteinander vermengen.

Jetzt setzt Ihr eine großen Topf mit ein bisschen Olivenöl und der anderen Hälfte der gehackten Zwiebel auf. Kurz andünsten und mit dem Wein ablöschen. Sobald der Wein fast komplett reduziert ist, gebt Ihr die Dosentomaten dazu. Dosentomaten sind besser als der Ruf der Dose, denn die Tomaten darin werden reif geerntet und direkt abgefüllt und versiegelt. Oft haben diese Tomaten weit mehr Aroma. als so manche Wasserbombe, die man in Deutschland bekommt. Sobald die Tomaten im Topf einmal aufgekocht sind, stellt Ihr die Hitze klein und gebt alles was auf dem Blech im Ofen ist dazu in den Topf. Vor allem auch den Saft, der sich durch das salzen aus den Tomaten gelöst hat - da ist eine Menge Aroma drin. Einmal gut umrühren und bei kleiner Hitze noch 10 Minuten köcheln lassen. Wenn Ihr mit der Konsistenz nicht zufrieden seit, gebt entweder ein bisschen Wasser oder Brühe dazu, oder haltet für ein paar Sekunden den Pürierstab in den Topf. Das müsst Ihr für Euch selber rausfinden, wie Ihr die Soße am liebsten wollt.

Ich habe mir die Soße heute genauso auf ein paar Nudeln getan und Pasta mit Tomatensoße ist einfach etwas wunderbares.


Was man noch damit anstellen kann:
1. Herzhafter wird die Soße wenn man in einer Pfanne ein bisschen Speck anbrät und nach dem Erhitzen der Soße dazu gibt. Zusätzlich vielleicht ein paar schwarze Oliven.
2. Schärfe bekommt Ihr durch kleingehackte Chili in die Soße (vorsichtig sein...).
3. Thunfisch eignet sich hervorragend für eine ganz andere Richtung, wenn man diesen in Würfel schneidet und ein paar Minuten mitgaren lässt.
4. Mit gewürfeltem Kochschinken kann man der Soße ein bisschen mehr Biss geben.

Und denkt nicht nur an Pasta:
Kalt und mit ein wenig frisch gehacktem Koriander, Chili und ein paar Mangowürfeln wird daraus eine sehr leckere Salsa die man zu Lamm oder Rindfleisch servieren kann. Wenn man die Soße glattmixt und ein wenig Brühe dazu gibt, bekommt man eine wunderbare Tomatensuppe, die mit getoastetem Ciabatta ein tolles leichtes Abendessen bietet.

Was auch immer Ihr damit machen werdet: Lasst es Euch schmecken.

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Posted 1 month ago

Rezept: Oregano-Risotto mit gebratenem Hähnchen, Tomaten und Zwiebeln

Sehr ausführlich habe ich vor einigen Wochen schon mal eine Anleitung für gutes Risotto gemacht. Risotto ist so eines dieser Gerichte was man wohl sehr oft machen muss, bis man den Dreh raus hat, denn hier geht es am Ende oft nur noch um den richtigen Zeitpunkt, wann man dies von der Hitze nimmt und mit dem Käse nachziehen lässt. Dieses Timing entscheidet oft über lecker oder matschig. Also einfach immer mal wieder machen und irgendwann hat man den Dreh raus. Ich habe gestern diese Hühnerbrühe ausgesetzt und mache damit heute dieses Risotto - gleichzeitig kommen noch ein paar Fleischstücke vom Huhn oben drauf, was gestern so lange vor sich hin gesimmert hat.


Die Einkaufsliste für 2 Personen:

150 gr Risottoreis
1 Schalotte (gewürfelt)
1 Knoblauchzehe (gehackt)
1 EL Sellerie (gewürfelt)
1/2 Glas Weißwein
1 Liter Gemüsebrühe (heiß)
Eine große Handvoll alten Pecorino
Salz, Pfeffer, Olivenöl, Oregano

Für dieses Risotto braucht man zusätzlich ein bisschen Hähnchenfleisch, ein paar Kirschtomaten, eine große Zwiebel in Streifen geschnitten und süßes Paprikapulver.

So gehts:
Einen großen Topf mit Olivenöl aufsetzen. Die Schalotten- und Selleriewürfel glasig anschwitzen. Den Knoblauch dazugeben und kurz darauf alles mit dem Weißwein ablöschen. Wenn der Wein fast komplett einreduziert ist den Reis dazugeben & glasig werden lassen. Danach heiße Brühe dazugeben bis der Reis bedeckt ist. Auf leichter Hitze und mit viel Geduld beim Umrühren ein paar mal Brühe aufgießen bis der Reis noch bissfest ist und es noch ein bisschen Brühe im Topf gibt - diesen Zeitpunkt richtig einzuschätzen, entscheidet wie oben schon mal erwähnt oft allein über die richtige Konsistenz, die das Risotto bekommt. Den Topf von der Herdplatte nehmen und ein paar Minuten die Brühe weiter einziehen lassen. Jetzt den Käse sehr fein in das Risotto reiben und unterheben - gleiches mit ca. 2 TL frisch gehacktem Oregano machen. Abschmecken, wobei in Brühe und Käse viel Salz sind, also vorsichtig sein...

Für diese Variante des Reisgerichtes legt Ihr auf das fertige Risotto eine Hand voll Kirschtomaten. Diese werden einfach nur durch die Hitze im Topf aufgewärmt, bleiben knackig und platzen nicht. In einer Pfanne schwitzt Ihr jetzt die Zwiebelstreifen an, gebt das Hähnchenfleisch dazu und würzt mit Oregano, ein bisschen süßem Paprikapulver, sowie Salz und Pfeffer.

Jetzt nur noch anrichten und fertig ist ein leckeres Abendessen. Lasst es Euch schmecken!

Hier findet Ihr: Risotto mit rosa Kalbsfilet
Hier findet Ihr: Scharfes Hähnchen mit Bohnensalat

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Posted 1 month ago

Von Hühnerbrühe im Januar, die den Kampf gegen DAISY gewinnen wird

Gibt es etwas besseres als heiße Hühnersuppe, wenn es draussen klirrend kalt ist? Da sich das Jahr 2010 bisher nicht von seiner warmen Seite zeigt und die Nachrichten seit Tagen eine gewisse Daisy ankündigen, sind also beste Vorraussetzungen, um eine Brühe aufzusetzen, die man pur oder als Basis für schmackhafte Suppen, ein leckeres Risottto oder Soßen benutzen kann. Da ich beim Brühe kochen immer den größten Topf nehme, fülle ich später die Reste in Gefrierbeutel, so daß ich immer ein bisschen selbstgemachte Hühnerbrühe griffbereit zum Auftauen habe.

Hühnerbrühe ist denkbar einfach, voller gesunder Zutaten und wie oben schon gesagt, kann man davon gar nicht genug haben, denn so viele Gerichte freuen sich über die Zugabe von selbstgemachter Brühe. Ausserdem wird durch die lange Kochzeit die ganze Wohnung mit diesem wohligen Geruch, der Wärme und den beschlagenen Küchenfenstern belohnt, die mich sofort zurück in meine Kindheit katapultieren.


Das ist die Einkaufsliste:
1 Suppenhuhn (ca. 1-1,5 kg), 2 große Zwiebeln, 4 Karotten, 1 kleiner Knollensellerie, 1 Stange Lauch, 4 Knoblauchzehen, 1 Lorbeerblatt, 1 Nelke, 1 Bund Petersilie, 5 schwarze Pfefferkörner, Salz, 3 Liter Wasser

So funktioniert's:

Das Huhn muss man einmal ordentlich abwaschen und trocknen. Dann gibt man es am besten mit eiskaltem Wasser in einen Topf und lässt es ganz langsam anfangen zu kochen. Ich tue sogar meisten noch zwei Paletten Eiswürfel mit hinein. So hab ichs bei Muttern gelernt. Durch das langsame Erwärmen aus dem eiskalten Zustand soll sich das Fett wohl besser absetzen (vielleicht kann das jemand ergänzen, der es weiß). Ich habs noch nie anders gemacht, weswegen ich dazu nichts sagen kann und mit dem Fett hatte ich so nie Probleme. Also kommt hier weiterhin Eis in mein Kochwasser. Dann putzt und zerkleinert das Gemüse grob. Bei Zwiebel und Knoblauch bleibt die Schale dran und die Zwiebeln werden nur halbiert und auf der Schnittfläche in einer Pfanne mit ein bisschen Öl fast schwarz gebraten (kurz vorher rausnehmen) - das sorgt für goldene Farbe und ein bisschen Süße in der Brühe.

Wenn das Gemüse und die Kräuter soweit bereit liegen, sollte das Huhn das erste mal kurz aufgekocht sein und man stellt den Topf auf niedrige Temperatur und gibt alles zum Huhn mit in den Topf. Jetzt kann die Brühe gerne 2 - 2,5 Stunden vor sich hin simmern, wobei man darauf achten sollte, dass die Temperatur schön niedrig ist - so dass keine Blasen auf der Oberfläche entstehen. Während die Brühe zieht, kann man immer mal wieder Schaum abheben und nach ca. 2 Stunden prüft man, ob das Huhn gar ist. Wenn sich das Fleisch vom Knochen ohne Aufwand löst, ist es soweit - anosonsten gibt man der Brühe ncoh ein bisschen merh Zeit.

Den Topfinhalt gibt man jetzt durch ein Sieb und entfettet die Brühe. Das geht am einfachsten, wenn man die Brühe kalt werden lässt und dann das Schmalz von der Oberfläche schöpft. Das Fett kann man im Kühlschrank aufbewahren und zum Braten benutzen. Für die erste Suppe kann man in der Brühe Saison-Gemüse erhitzen und ein bisschen Fleisch vom Huhn lösen und kurz mit aufwärmen. Mit einem Klacks Pesto auf dem Hühnchen ist die erste heisse Suppe des Jahres ein Gedicht. Lasst es Euch schmecken.

Die restliche Brühe, die man nicht direkt verbraucht, füllt man am einfachsten ab, indem man Gefrierbeutel in eine Messbecher hängt und den Rand oben umschlägt. Dann die Brühe in den Beutel giesst und diesen verschliesst. Da spart man sich eine ziemliche Sauerei, die zumindest ich früher gern mit einer Kelle in der einen Hand und einem Gefrierbeutel in der anderen Hand veranstaltet habe.

Mit der ersten heissen Suppe heute und den Vorräten im Gefrierfach kann nichts mehr passieren: Schon der erste Teller könnte das Entlein Daisy zum Schmelzen bringen. Und wenn nicht? Einfach weiteressen. Daisy wird gehen, aber gute Suppe wird es ewig geben.

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Posted 2 months ago

Gurkensandwich statt Kekse

Die Briten gelten in Europa als Spezialisten wenn es um Tee geht. So kommt es auch, dass man auf der Insel nicht unbedingt immer Kekse oder gar Kuchen zum Tee einnimmt, sondern auch zu leichten Sandwiches greift, die meistens kleine Häppchen auf dreieckig geschnittenen Toastscheiben sind. Gerne mit Roastbeef, Meerrettich, Gouda oder anderen Dingen belegt. Mein Liebling unter diesen Happen ist das Gurkensandwich. Das gibt es in sehr einfach und mit allerlei Gewürzen. Ich mache mir ein Gurkensandwich so


Ich schneide luftiges Weißbrot dick auf und schmiere es dünn Creme fraiche ein. In jedem Fall müssen Salz und Koriander auf die Butter gemahlen werden. Die Gurke schneidet man dünn auf oder zieht diese über einen Hobel, belegt damit die Brotscheiben, bevor man diese zusammenklappt und zum Tee reicht.

Im Übrigen passen diese Sandwiches auch sehr gut zu einem Gin & Tonic am Abend. Nachdem die Holländer den Genever zwar wohl schon vorher getrunken haben, so verknüpfen wir den Gin doch sehr stark mit den Briten. Das Gurkensandwich ist somit auf jeden Fall eine gute Wahl, wenn man am Nachmittag Tee trinkt und noch ein paar Snacks für den Abend übrig lässt. Denn Kekse oder Kuchen zu Gin & Tonic passen dann ja irgendwie doch nicht so gut, oder?

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Posted 2 months ago