Steinpilz-Sandwich mit Beeren

Ein Sandwich direkt vom Waldrand. Herrlich, wenn die Beeren unter dem Druck der Hände zerquetscht werden und der Saft sich als Dressing über die gegrillten Steinpilze legt und in das getoastete Baguette einzieht. Unwiderstehlich.

Pro Sandwich braucht man einen mittelgroßen Steinpilz, Pfeffer, Olivenöl, Salz, ein Stück Baguette, einen 1/2 TL frisch gehackte Petersilie, ein EL Himbeeren & ein EL Blaubeeren. (Merkwürdige Mengenangabe: Beeren in EL. Naja, es kommt eben hin...)

1. Den Steinpilz vorsichtig säubern, in 3-4mm dicke Scheiben schneiden, leicht pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Die Grillpfanne sehr heiß machen, die Pilzscheiben vorsichtig hineingeben und die Hitze herunterdrehen. Nach rund einer Minute die Scheiben umdrehen und sobald sich die erstenTropfen bilden leicht salzen und die Pfanne von der Herdplatte ziehen.

2. Das Baguette halbieren, toasten und mit wenig Olivenöl beträufeln.

3. Die Petersilie vorsichtig unter die Pilze geben. Diese zuerst auf das Baguette legen, dann folgen die Beeren.

Es ist so simpel und es schmeckt großartig! Lasst es Euch schmecken.

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Eine deutsch-türkische Freundschaft

Gestern kam es in Berlin zu einem spontanen Treffen internationaler Spieler, um ein unschlagbares Team zu formen. Ein halber Liter Ayran aus Anatolien und ein halbes Kilo frische Brandenburger Erdbeeren machten es sich in einem Mixer gemütlich. Dazu gesellte sich eine Palette Eiswürfel, um die gegensätzlichen Gemüter ein wenig abzukühlen. Der Ayran ist bekanntermassen sauer, die Erdbeere eher ein süßes Ding. Damit es überhaupt zu einem Miteinander kommen konnte, mussten sich ein paar Blätter Minze in den Mixer dazu gesellen. Nach einer, durch das Eis ausgelösten sehr lauten Auseinandersetzung im ersten Durchgang, kam es nach ein paar weiteren Runden im Mixer zum gemeinsamen Auslaufen aller Teammitglieder durch ein sehr feines Sieb schliesslich zu einem harmonischen Miteinander. Ich kann Euch nur raten das mal nachzuspielen und dann lasst es Euch schmecken!

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Tomatensalat mit viel Knoblauch und frischem Thymian

Es folgt: Der wahrscheinlich einfachste Tomatensalat der Welt. Man braucht neben den Zutaten einen Mörser um das Dressing zuzubereiten. Die Herstellung dauert nur wenige Minuten und das Ergebnis ist eine wunderbar tomatige Beilage. Ein paar Butterbrote dazu und für mich zählt das als volles Abendessen.

Die Zutaten sind pro Portion:
300 gr frische Kirschtomaten
1 Knoblauchzehe
1 TL grobes Salz
2 schwarze Pfefferkörner
Olivenöl, weißer Balsamico (3:1)
Brot

So funktionierts:
Die Tomaten werden halbiert oder geviertelt, je nach Größe und wie Ihr es am liebsten mögt. Gebt diese in eine Schüssel und stellt Euch einen Mörser bereit. Darin zerreibt Ihr als erstes die Pfefferkörner mit dem Salz und gebt danach eine halbierte Knoblauchzehe dazu. Diese wird dann darin zerdrückt und solange gerieben, bis im Mörser eine Paste entstanden ist, bevor Olivenöl und Essig dazugegegen werden. Vermengt alles ordentlich bis die Paste zu einem Dressing geworden ist und gebt dieses vorsichtig über die Tomaten. Vermengt alles gut und gebt nun reichlich frischen Thymian dazu. Fertig. Das sollte alles nicht länger als 5 Minuten benötigen und das Ergebnis ist hinreissend. Lasst es Euch schmecken!

Weitere Tomatenrezepte:
Tomatensoße
Tomatensalat mit Majoran

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Rezept: Kartoffelsuppe mit reichlich Spargel

Ein weiteres sehr einfaches Spargelrezept, was man simpel und mit wenigen Zutaten auf den Tisch bringen kann: Kartoffelsuppe mit ganz viel weißem Spargel.

Für 4-6 Schalen braucht man:
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
4 große mehlige Kartoffeln
1/2 Orange
1 kg weißen Spargel
Salz, Öl, 1 EL Butter, frisch gehackte Petersilie

So funktionierts:
Den Spargel schälen und von den Enden befreien. Die Schalen und die Enden in 2 Liter gesalzenem, leicht gezuckertem Wasser mit einer halben Orange aufkochen und ca. 40 Minuten auf Mittlerer Hitze vor sich hinköcheln lassen.

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Spargelsalat mit Orangenfilets und Pinienkernen

Die Spargelzeit und die ersten Grillabende fallen meistens in die gleiche Zeit des Jahres. Zum einen kann man Spargel lecker auf dem Grill zubereiten, wer aber lieber ein paar saftige Steaks und Würstchen will, kann aus Spargel auch eine einfache Salatbeilage zubereiten.


Die Einkaufsliste für 4 Portionen:
1 kg weißer Spargel
1/2 kg grüner Spargel
2 Orangen
100 gr Pinienkerne
1 EL gezupften Dill
Olivenöl, Himbeeressig, Salz, Pfeffer

So funktionierts:
Den weißen Spargel schälen und von den Enden 2-3 cm entfernen. Den grünen Spargel nur von den Enden befreien. Zunächst den weißen Spargel in gut gesalzenem Wasser bissfest garen, abgießen, in ca. 3 cm lange Stücke schneiden und in eine Salatschüssel geben. Den grünen Spargel ebenfalls in Stücke schneiden und kurz in einer mittelheissen Pfanne mit Butter anschwenken - 3-4 Minuten reichen vollkommen aus. Ebenfalls in die Salatschüssel geben. Nun in der gleichen Pfanne die Pinienkerne kurz anbräunen und auch zum Spargel geben. Das alles kann man schon am Nachmittag vorbereiten. Kurz vor dem Grillen gibt man nun noch Orangenfilets der beiden Früchte dazu, ebenso den Dill, Salz & Pfeffer, sowie wenig Olivenöl und einen Schuss Himbeeressig. Alles gut vermengen, ein paar Minuten stehen lassen, um dann eventuell noch einmal mit Salz nachzujustieren. Eine super Beilage, die Abwechslung zum üblichen Kartoffelsalat bietet. Lasst es Euch schmecken.

Weitere Spargelrezepte:
Spargel aus dem Ofen mit gegrilltem Kotelett
Spargel mit neuen Kartoffeln & Schinken
Spargelrisotto mit Thunfisch

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Einfacher Spargel aus dem Backofen

Spargel muß man nicht kochen und bekommt trotzdem lecker gegartes Gemüse sehr einfach auf den Tisch. Ich habe im vergangenen Jahr das erste mal Spargel im Backofen gemacht und war hellauf begeistert. Das Aroma bleibt voll erhalten und verschwindet nicht zu großen Teilen im Kochwasser. Außerdem muss man hinterher einen Topf weniger spülen. Pro Portion braucht man dafür:

500 gr weissen Spargel
1 EL Butter
1/8 Zitrone
Salz, Pfeffer, frischen Basilikum
1m Alufolie

So funktionierts:
Den Spargel wird vorbereitet, indem man ihn schält und die unteren Enden ca. 2-3 cm abschneidet. Jetzt wird kurz gebastaelt: Ihr nehmt Euch die Alufolie und faltet Sie 2x zur Hälfte so dass ca. ein 25cm Alufolie in vier Lagen vor Euch liegen. Jetzt werden die Seiten jeweils zweimal fest gefaltet und Ihr habt eine dichte Tasche mit doppelter Aussenwand vor Euch liegen. In die noch offene Seite gebt Ihr die Spargelstangen, die Butter in 2-3 Flocken aufgeteilt, Salz, Pfeffer und die Zitrone. Nun verschliesst Ihr noch die letzte offene Seite der Alu-Tasche durch 2-3 enges falten... und fertig. Die Tasche tut Ihr nun auf den Rost in den Ofen bei ca. 200 Grad und wartet je nach Spargeldicke rund 18-20 Minuten. Wenn Ihr die Tasche später öffnet seit vorsichtig, denn da kommt sehr heisser Dampf hinaus, der im Übrigen wunderbar nach Spargel duftet und die Küche in den place-to-be verwandelt.

Das Gemüse richtet Ihr dann samt aller Flüssigkeit und Butter aus der Tasche auf dem Teller an und hackt ein bisschen frischen Basilikum darüber. Ich habe mir dazu noch ein Schweinekotelett in der Pfanne gegrillt, was ich vor dem servieren mit einer halben Knoblauchzehe und ein bisschen Butter abgerieben habe. Wenn Ihr es nachkocht: Lasst es Euch schmecken!

Weitere Spargelrezepte:
Spargel mit neuen Kartoffeln & Schinken

Spargelsalat mit Orangenfilets & Pinienkernen
Spargelrisotto mit Thunfisch

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Walbeck, Beelitz & Schrobenhausen

"Was sind die bekanntesten Spargelanbaugebiete in Deutschland" So hätte man damals bei Jeopardy sichere Punkte eingestrichen. Bei mir lösen diese Namen sofortige Hungerattacken, gepaart mit treu-doofem Grinsen aus. Vor meinem geistigen Auge versammeln sich neue Kartoffeln, flüssige Butter und Holsteiner Katenschinken. Die Urvariante des Spargels, die meine Mutter früher auf den Tisch gebracht hat und die immer noch mein absoluter Favorit ist, wenn auch ein kleines bisschen anders in der Machart.

Den Spargel bereite ich schon am Nachmittag vor, was bedeutet das ich das erste mal im Jahr nervös und mit kindlicher Vorfreude das weiße Gemüse auf dem Balkon sitzend schäle, wenn einer der ersten sonnigen Nachmittage des Jahres das Gefühl zulässt, dass man heute Abend gemeinsam länger draußen sitzen kann. Wie in jedem Jahr ist es dann am Abend ein wenig zu kühl für wirklich langes draußen sitzen, wobei man den Zeitpunkt des Umzuges ins Innere durch halbstündliches Kapuzenpullover überziehen, dicke Socken organisieren und schließlich noch ein paar Wolldecken überwerfen, hinauszögert.

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Tomaten. Oder wenn Hühnerbeine Nebensache werden

Ich bin süchtig nach Tomaten. Gesalzen, mit Büffelmozzarella der beim Aufbrechen fast zerfließt, mit knallgrünen Basilikumblättern oder getrocknetem Oregano. Als Salat ein fast dauerhafter Begleiter meiner Essen. Zur Brotzeit als Auf- oder Beilage, als herzhafte Suppe mit altbackenem Brot vermengt oder als eiskalte Consommé mit einem Schuss Vodka & ein paar Thymianblüten. Klassisch als Tomatensoße, mit der man unglaublich viele Dinge anstellen kann, wenn man ein Grundrezept nutzt, was einem als Basis dient.

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Schnelle Pfanne mit Kartoffeln, Champignons und Kaninchenfilet

Kaninchenfilet hat man nicht aller Tage im Hause. Zumindest ich nicht. Allerdings esse ich alles was aus dem Wald oder der Nähe des Waldes kommt sehr gerne. Mein Schlachter verkauft fast ausschließlich Wild vom Jäger und gestern gab es Kaninchenfilets, zu denen ich nicht nein sagen konnte. Mit ein paar Pilzen und gehobelten Kartoffeln schmeckt das als schnelle Pfanne ganz wunderbar.


Das braucht man dazu pro Person:
1 festk. Kartoffel
1 Kaninchenfilet
1 Hand voll Champignons
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
4-5 Kalamata-Oliven
getr. Thymian, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Butter

So funktionierts:
Zuerst erhitzt man in einer Pfanne reichlich Olivenöl zu mittlerer Temperatur und gibt dann die gewaschenen und gehobelten Kartoffelscheiben dazu. Nach dem ersten Wenden der Kartoffeln kommen die Würfel vom Kaninchenfilet dazu - jetzt salzen und pfeffern. Nacheinander die gewürfelte Schalotte, den gehackten Knoblauch, die halbierten Champignons und den Thymian mit in die Pfanne geben. Einige Male wenden, kurz vor Schluss eine Butterflocke mit in der Pfanne schmelzen lassen und 8-10 Minuten nachdem man die Kartoffeln in die Pfanne gegeben hat, ist die Mahlzeit fertig. Ein paar Oliven mit auf den Teller geben, dann ist so eine Pfanne eine leckere Alternative. Lasst es Euch schmecken!

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Rezept: Seebarsch mit Koriander-Kreuzkümmel-Marinade

Fisch, in diesem Falle Seebarsch, gelingt mit dieser Methode immer, bisher zumindest. Der Fisch bleibt saftig, nimmt alle zugegebenen Aromaten auf und das Ergebnis ist schlicht lecker. Neben dem frischem Fisch, sind die wichtigsten Zutaten hierfür allerdings nicht geniessbar: Sehr nasses Zeitungspapier & Küchengarn. Von vorn:


Zunächst säubert man den Seebarsch gründlich und tupft ihn trocken. Dann schneidet man ein paar Schlitze in den Fisch auf beiden Seiten und macht sich an die Marinade. Diese besteht aus reichlich Olivenöl, Salz, Pfeffer, frisch gehacktem Koriander, Knoblauchstückchen und gemahlenem Kreuzkümmel. Diese verrührt man ordentlich und verteilt sie über alle Seiten und in den Bauch des Fisches. Sorgt unbedingt dafür, dass die Marinade auch in die Schlitze fließt. Nun legt man jeden Fisch einzeln auf ein Blatt Zeitungspapier und wickelt diesen fest darin ein, bevor man mit Küchengarn das Papier festbindet. Unter laufendem Wasser durchnässt man das Papier nun ordentlich und legt den Fisch auf den Rost bei 180 Grad in den Ofen. Schaut nach 10 Minuten mal in den Ofen, ob das Papier braun wird, dann hat man zu wenig Wasser genommen und muss noch einmal das Zeitungspapier benässen. Nach 20 Minuten ist der Fisch fertig. Lasst es Euch schmecken!


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